Kulturparade Bischofsheim: Wenn Zuschauende zur Parade werden

Kulturparade Bischofsheim: Wenn Zuschauende zur Parade werden

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Eine Samba-Gruppe setzt sich in Bewegung. Dahinter laufen nicht
die Künstler:innen, sondern die Besuchenden. Mit jedem
Trommelschlag zieht die Menge weiter zur nächsten Station, an der
bereits der nächste Programmpunkt wartet: Beatbox trifft auf
Breakdance, Blasmusik auf Akrobatik, Chorgesang auf Zirkuskunst.
Genau das ist die Idee hinter der ersten Kulturparade in
Bischofsheim in der Rhön.


In dieser Folge des RHÖNcast sprechen wir mit Lisa und Franziska
von der Kulturbräu über ein Kulturprojekt, das es in dieser Form
in der Rhön bisher nicht gegeben hat. Statt eines klassischen
Festumzugs entsteht eine begehbare Inszenierung, bei der das
Publikum selbst Teil der Parade wird und gemeinsam durch
Bischofsheim zieht.


Lisa erzählt, dass die Idee bereits vor zwei Jahren entstand,
inspiriert von einer Kulturparade in München. Erst durch eine
Förderung der Kulturagentur konnte das Projekt schließlich
umgesetzt werden. Das Ziel: Kunst und Kultur im ländlichen Raum
neu denken und Menschen zusammenbringen, die sich im Alltag kaum
begegnen würden.


Genau deshalb treffen entlang der Strecke völlig unterschiedliche
Kunstformen aufeinander. Ein Beatbox-Weltmeister reist gemeinsam
mit seiner Band aus München an und performt mit Hip-Hop- und
Breakdance-Gruppen aus Bad Königshofen und Würzburg. Wenige
Schritte weiter verwandeln Jonglage, Magie, riesige Seifenblasen,
Trampolin und Akrobatik eine komplette Straße in eine kleine
Zirkuswelt. An einer anderen Station singt das Altenheim
gemeinsam mit der Liedertafel das Kreuzberglied.


Ein besonderes Merkmal der Kulturparade: Nicht die Künstler:innen
ziehen durch die Straßen, sondern die Besuchenden. Eine
Samba-Trommelgruppe führt das Publikum von Aufführung zu
Aufführung. Nach jedem Programmpunkt setzt sich die Parade erneut
in Bewegung, bis sie schließlich mit einem großen Finale in der
katholischen Kirche von Bischofsheim endet.


Doch damit ist der Abend noch nicht vorbei. Im Rentamt und im
Rentamtspark geht die Veranstaltung mit einer Parade-Party
weiter. Regionale Anbieter:innen sorgen für Essen und Getränke,
es gibt Cocktails, einen Malworkshop, Mitmachangebote, eine
Feuershow und einen Bereich für Kinder. Bewusst wurde auf ein
klassisches Festprogramm verzichtet, stattdessen soll ein
kreativer Begegnungsort entstehen, an dem Kultur, Austausch und
gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen.


Im Gespräch wird außerdem deutlich, wie viel ehrenamtliche Arbeit
hinter diesem Projekt steckt. Rund eineinhalb Jahre Planung, etwa
150 Mitwirkende sowie Künstlerinnen und Künstler aus der gesamten
Region und darüber hinaus machen die Kulturparade zu einem der
größten gemeinschaftlichen Kulturprojekte der Rhön. Viele der
Beteiligten meldeten sich sogar von selbst, weil sie die Idee
sofort begeistert hat.


Wer nach Veranstaltungen in der Rhön, Kultur in Bischofsheim,
Events am Kreuzberg, Kunst im ländlichen Raum, Kulturparade
Bischofsheim, Familienveranstaltungen in Unterfranken oder nach
besonderen Ausflugstipps sucht, erhält in dieser Folge einen
Blick hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Kulturprojekts
– direkt von den Menschen, die es entwickelt haben.


Wenn dir solche Geschichten aus der Rhön gefallen, abonniere den
Rhöncast, teile die Folge mit Freund:innen und schau am 1. August
selbst in Bischofsheim vorbei. Vielleicht gibt es die
Kulturparade genau so kein zweites Mal.





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Der Text wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz generiert und
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