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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Folge geht's um eine Frage, die mir ständig gestellt
wird: „Wie viele Stunden arbeitest du eigentlich pro Woche?"
Ich finde diese Frage komplett bescheuert, denn man kann die
Arbeit von Selbständigen und Unternehmer:innen gar nicht so
einfach in Stunden bemessen. Zählt es als Arbeit, wenn dir unter
der Dusche die beste Content-Idee kommt? Wenn du beim Spaziergang
mit dem Hund deine nächste Launch-Strategie durchdenkst? Die
Grenzen verschwimmen – und das ist bei uns halt einfach so.
Ich erzähle dir, warum ich in 11 Jahren Selbständigkeit noch nie
ins Burnout gerutscht bin (als Angestellte sehr wohl!), obwohl –
oder vielleicht gerade weil – ich seit 2015 fast sieben Tage die
Woche arbeite. Spoiler: Es hat nichts mit Disziplin oder fest
gesteckten Arbeitszeiten zu tun. Sondern mit Prioritäten, die ich
in den Alltag integriert habe und mit der Einsicht, dass ich nach
meinem Biorhythmus leben darf.
Im Gespräch komme ich auf:
Warum die klassische Frage nach Arbeitsstunden für
Unternehmer:innen gar keine Bedeutung hat
Der Unterschied zwischen erzwungenen und natürlichen Grenzen
Wie kleine, alltägliche Auszeiten (Gym, Mahlzeiten,
Spaziergänge, Schlaf) mehr zählen als ein Urlaub, der im Kalender
fest eingeplant wird
Warum ich Powernaps nehme und meine Arbeit einfach
verschiebe, wenn ich ein Tief habe
Burnout-Prävention durch Struktur – aber nicht die, die du
vielleicht erwartest
Und: Warum dieser Rhythmus doch auch noch ein
Unbegrenztheitsproblem mit sich bringt
Das Wichtigste: Es gibt nicht die eine richtige
Balance für alle. Was für dich passt – ob 3-4-Tage-Woche, feste
Arbeitszeiten oder das Modell „jeden Tag ein bisschen" – das
findest nur du selbst heraus.
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