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Beschreibung
vor 6 Monaten
0:00 Die weißen Sklaven
29:58 „Die Barbaren der Metropole“
45:32 Das Pathos des Individualismus
01:08:36 Hegel – weder konservativ noch liberal
Teil zwei der Einführung von Andreas Wehr in das Denken des
marxistischen Historikers Domenico Losurdo. Die Aufnahme ist
entstanden bei einem Seminar des Marx-Engels-Zentrums in Berlin,
vom 12. Dezember. Auch im zweiten Teil geht es zunächst um den
Zusammenhang aus Liberalismus und Kolonialismus, wobei
insbesondere die Kontinuität zwischen Lohnarbeit und Sklaverei
und die Beziehung zwischen der Barbarei der kapitalistischen
Metropolen und der Gewalt der Kolonialregime ins Auge gefasst
werden. Außerdem wird der „Pathos des Individualismus“ als
ideologischer Wesenskern der liberalen Gesellschaft untersucht,
wobei insbesondere dem Gedanken von Marx und Engels wonach „die
freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie
Entwicklung aller ist“ nachgespürt wird. Abschließend geht
Andreas Wehr auf die Auseinandersetzung Losurdos mit Hegel ein.
Losurdo hat sich der - auch in linken und marxistischen Kreisen -
weit verbreiteten Ansicht entgegenstellt, die in Hegel einen
konservativen preußischen Staatsphilosophen erkennt. Dem entgegen
hebt Losurdo die Zugewandheit Hegels zum gesellschaftlichen
Fortschritt und zur Wirklichkeit hervor.
Wie auch im ersten Teil, liegen vier Kurztexte von Andreas Wehr
vor, die in das Denken von Domenico Losurdo einführen.
Die weißen Sklaven:
https://mez-berlin.de/positionen-detailansicht/die-weissen-sklaven.html
Die Barbaren der Metropole:
https://mez-berlin.de/positionen-detailansicht/die-barbaren-der-metropole.html
Das Pathos des Individualismus:
https://mez-berlin.de/positionen-detailansicht/das-pathos-des-individualismus.html
Losurdo und Hegel:
https://mez-berlin.de/positionen-detailansicht/hegel-weder-konservativ-noch-liberal.html
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