Digitale Souveränität im Härtetest: Greenpeaces Weg zu globaler Resilienz

Digitale Souveränität im Härtetest: Greenpeaces Weg zu globaler Resilienz

vor 6 Tagen
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Podcast
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Diskussionen rund um Software-Architektur

Beschreibung

vor 6 Tagen

NGOs wie Greenpeace beschäftigen sich schon länger mit dem Thema
digitale Souveränität. Nicht erst Fälle wie die Sanktionen gegen
Hate Aid haben gezeigt, dass ihre Abhängigkeit von Big Tech ein
großes Risiko für ihre Arbeit ist. In diesem Special spricht
Karen Paul (CIO Greenpeace Deutschland) mit unserem
Gast-Moderator Lucas Dohmen darüber, wie sich Greenpeace
vorbereitet, und welche Maßnahmen sie schon ergriffen haben. Das
umfasst Themen wie Social Media, interne Kommunikations- und
Kollaborationswerkzeuge oder auch das Hosting der Webseiten.
Karen erklärt auch, wie Greenpeace in ihrem internationalen Setup
diese Projekte pilotiert.


Karen Paul ist diplomierte Wirtschaftsinformatikerin und leitet
seit 2015 die IT-Abteilung bei Greenpeace Deutschland. Sie ist
Mitglied des globalen Technologieausschusses von Greenpeace
International. Sie begeistert sich dafür, wie sich
Digitalisierung nutzen lässt, um Umwelt- und Klimaschutz
voranzubringen und dabei verantwortungsvoll mit digitalen Chancen
und Risiken umzugehen.


Lucas Dohmen war bereits öfters zu Gast in Software-Architektur
im Stream und hat am TechRiders auch als Gastmoderator Gespräche
u.a. mit Max Schrems geführt . Gemeinsam mit Dirk Breuer hielt er
einen Vortrag zu "Small Clouds & Boring Tech - wie fejo.dk
erfolgreich AWS verlassen hat", die Höhen und Tiefen ihres
Wechsels weg von den Hyperscalern und wie einfache Clouds und
„langweilige“ Technologie es ihnen ermöglichen, erfolgreich zu
sein. Dazu gab es auch bereits eine Episode hier im Stream:
https://software-architektur.tv/2026/02/20/folge303.html


Shownotes:
https://lieferantenfragebogen.greenpeace.de


Am TechRiders Summit diskutierte Karen in einem Panel zu
"Digitale Souveränität im Härtetest: Strategische Entscheidungen
für globale Resilienz". Der Beitrag beleuchtet die digitale
Souveränität unter extremen geopolitischen und gesellschaftlichen
Krisenbedingungen. Anhand der Perspektiven des Goethe-Instituts
und von Greenpeace wird aufgezeigt, wie technologische
Handlungsfähigkeit in Zeiten von Polykrise und geopolitischer
Fragmentierung bewahrt werden kann. Ein anschließendes Panel
diskutiert, wie durch klare Governance, gemeinsame Werte und
vorausschauende IT-Architektur krisenfeste digitale
Infrastrukturen aufgebaut werden können. Das übergeordnete Ziel
ist eine widerstandsfähige digitale Unabhängigkeit, die auch
unter hohem Druck und in kritischen Situationen funktionsfähig
bleibt.


Zwei Veröffentlichungen von Greenpeace sind in dem Zusammenhang
von Interesse: – Greenpeace macht seine Klimabilanz transparent –
Greenpeace’s Digital Transformation: A Case of
Digital–Sustainable Co-Transformation (aus einer Kooperation mit
Leuphana Universität entstanden)
https://www.greenpeace.de/ueber-uns/leitbild/mobilitaet-greenpeace

https://www.greenpeace.de/publikationen/Zimmer_Greenpeace_Digital_Transformation.pdf
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