#38 Zombiebäume im Mittelalter

#38 Zombiebäume im Mittelalter

vor 5 Tagen
50 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast von und mit Forst erklärt

Beschreibung

vor 5 Tagen

Nach dem ersten Gespräch beim Chef gibt es nun ein zweites.
Diesmal ist der Chef aber Gregor Seitz, Forstamtsleiter im
Forstamt Annweiler. Nachdem die Westfälische Dachsbracke Enno
auch endlich mal das Podcast-Studio betreten hat, packt Gregor
sein geballtes Wissen aus. Der erste Tausendsassa, den er
vorstellt, ist die Esskastanie aka Edelkastanie aka Marone aka
Keschte aka Nenn-Den-Baum-Wie-Du-Willst. Dass der Baum so weit in
der Pfalz verbreitet ist, wird klar, wenn man die historische
Nutzung betrachtet: Holzpfähle für Rebstöcke, Bretter für Möbel,
saure Rinde zum Gerben, Blütentracht für die Honigbiene und die
Kastanie aka Marone, zum Räuchern, Rösten, Brotbacken und sogar
Brauen. Und letztendlich konnte man die Stämme auch als Brennholz
benutzen. Denkt man mal 200 Jahre zurück, fragt man sich, wie
Bäume eigentlich geerntet und transportiert worden sind. Damit
sind wir beim Thema der Folge angekommen: Holztrift. Wer die
Trift mal in Aktion sehen möchte, kann es in unserem Video
anschauen. Das Triftfest ist leider schon vorbei - wird aber
bestimmt nächstes Jahr wiederholt.





Förster stauen Bach auf für Holztransport - Historische
Trift 





Wenn Ihr denkt, die Esskastanie war die Art der Folge, dann habt
Ihr Euch geschnitten! Das ist nämlich dieser Kamerad: Der
Veränderliche Edelscharrkäfer. Seltener als selten und trotzdem
hat er sich mit seiner Geschichte in unseren Titel geschlichen.





Erzählt uns gerne, wie Ihr unseren Podcast findet, welche Gäste
Ihr gerne hören würdet und welche Themen wir in den nächsten
Folgen besprechen sollen. Tippt Eure Anregungen gerne einfach
hier unten in die Kommentare! Oder wollt Ihr uns sogar selbst mal
für eine Podcastfolge buchen?
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#38 Zombiebäume im Mittelalter
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