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Beschreibung
vor 20 Stunden
Am 11. Juli 1936 unterzeichneten Österreich und das Deutsche
Reich ein Abkommen, das - so die offizielle Begründung - die
Beziehungen der beiden Staaten normalisieren sollte.
Hitler-Deutschland hatte erklärt, die Souveränität Österreichs
anzuerkennen. Die gegen Österreich verhängten
Wirtschaftssanktionen, die Tausend-Mark-Sperre, wurden
aufgehoben. Im Gegenzug verpflichtete sich Österreich zur
Amnestie inhaftierter Nationalsozialisten und zu einer an
Deutschland orientierten Außenpolitik. Zwei Vertreter der
sogenannten "betont Nationalen" wurden als nationalsozialistische
Vertrauensleute in die Bundesregierung aufgenommen. Was folgte,
war die zunehmende Unterwanderung des politischen Machtapparates
von innen und außen durch NS-Anhänger und Sympathisanten, der
Anfang vom Ende. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1
am 08. 07. 2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
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