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Beschreibung
vor 22 Stunden
Ein perfekter Sommer, jubelnde Massen, ein ganzes Land im
Ausnahmezustand – aber was, wenn hinter dem schönsten Märchen der
deutschen Fußballgeschichte eine Geschichte steckt, „die so
verrückt ist, dass sie eigentlich gar nicht wahr sein kann"? In
dieser Folge unserer wöchentlichen Audio-Kolumne „Resonanz &
Replik" – dem Podcast, der andere Podcasts rezensiert – nehmen sich
Steffi und Micha den ARD-Sounds-Podcast „Das Geld zu Gast bei
Freunden" vor, moderiert von Esther Sedlaczek. Beide sind sich
schnell einig: Das ist kein Fußball-Podcast, sondern erstklassiger
Investigativ-Journalismus, wunderbar produziert von der Kölner
Bild- und Tonfabrik. Steffi hat die sechsteilige Reihe fast
durchgesuchtet, Micha lobt Recherche, Erzählweise und vor allem
Sedlaczeks Stimme, die im reinen Audioformat noch mal ganz anders
trägt. Zwischendurch schwelgen die beiden auch in eigenen
Erinnerungen an den Sommer 2006 – und diskutieren, warum uns das
Sommermärchen bis heute so nostalgisch macht, selbst wenn längst
klar ist, dass bei der WM-Vergabe nicht alles sauber lief. Themen,
die wir besprechen: Was das Sommermärchen mit Deutschland gemacht
hat: Sechs Wochen Sonne, ein neuer, unverkrampfter Patriotismus und
ein kollektives Wir-Gefühl, das nach der Wiedervereinigung erstmals
das ganze Land erfasste. Der Wettlauf um die Vergabe: Deutschland
gegen England, Südafrika, Marokko und Brasilien, dazu Josef
Blatters Versprechen einer ersten WM in Afrika und die
entscheidende 24-köpfige FIFA-Kommission. Beckenbauer und sein
Wingman: Wie „der Kaiser" mit dem bestens vernetzten Ex-Adidas-Mann
Fedor Radmann auf Weltreise ging, Klinken putzte und Geschenke
verteilte, ohne konkrete Stimmenzusagen zu erhalten. Das Fax als
Gamechanger: Ein Schreiben aus der Karibik, das unter einem Vorwand
recht offen Geld einfordert – der Moment, in dem aus Umgarnen ein
echtes Geschmäckle wird. Prominenz und Deutschland AG: Netzer,
Boris Becker, Kanzler Schröder, Claudia Schiffer und Großsponsoren
wie Siemens, Telekom und Lufthansa als geballte Unterstützung. Der
dramatische Showdown im Jahr 2000: Wie es am Ende auf Deutschland
und Südafrika hinauslief, eine nicht abgegebene Stimme alles
entschied und die Journalisten schon vor der Kneipentür lauerten.
Sonneborn, Titanic und die Nebelkerzen: Das legendäre TDES-Fax und
die Frage, was am Ende wirklich Korruption war und was nur ein
hübsches Bonmot. Glanz und Tragik einer Lichtgestalt: Franz
Beckenbauer zwischen Weltruhm und den Schatten, die das
Sommermärchen später auf sein Lebensende warf. Unser Fazit: Uns hat
dieser Podcast rundum überzeugt. Er ist toll recherchiert, dicht
erzählt und dank Esther Sedlaczek hervorragend moderiert. Ein
klassisches Audiostück im allerbesten Sinne. Dass es dabei weniger
ums Toreschießen als um Korruption, Macht und die Frage geht, warum
uns das alles am Ende irgendwie egal war, macht die Sache nur
spannender. Gerade in einem sportlich eher tristen Fußballsommer
ist das die perfekte Portion Nostalgie mit kritischem Unterton.
Klare Empfehlung von uns beiden. Resonanz & Replik erscheint
jede Woche montags – der Podcast, der Podcasts hört, damit ihr die
richtige Wahl trefft. Instagram: [Resonanz und
Replik](https://www.instagram.com/resonanz_replik) Resonanz:
feedback@resonanz-replik.de Redaktion und Produktion:
[Eufoniker](http://eufoniker.de) Unterstützt uns bei Steady:
https://steady.page/de/resonanz-replik/about Quellen:
https://www.ardsounds.de/sendung/das-geld-zu-gast-bei-freunden-die-wirklich-wahre-geschichte-wie-deutschland-wm-gastgeber-2006-wurde/urn:ard:show:05324ee94a3618cd/
Ausnahmezustand – aber was, wenn hinter dem schönsten Märchen der
deutschen Fußballgeschichte eine Geschichte steckt, „die so
verrückt ist, dass sie eigentlich gar nicht wahr sein kann"? In
dieser Folge unserer wöchentlichen Audio-Kolumne „Resonanz &
Replik" – dem Podcast, der andere Podcasts rezensiert – nehmen sich
Steffi und Micha den ARD-Sounds-Podcast „Das Geld zu Gast bei
Freunden" vor, moderiert von Esther Sedlaczek. Beide sind sich
schnell einig: Das ist kein Fußball-Podcast, sondern erstklassiger
Investigativ-Journalismus, wunderbar produziert von der Kölner
Bild- und Tonfabrik. Steffi hat die sechsteilige Reihe fast
durchgesuchtet, Micha lobt Recherche, Erzählweise und vor allem
Sedlaczeks Stimme, die im reinen Audioformat noch mal ganz anders
trägt. Zwischendurch schwelgen die beiden auch in eigenen
Erinnerungen an den Sommer 2006 – und diskutieren, warum uns das
Sommermärchen bis heute so nostalgisch macht, selbst wenn längst
klar ist, dass bei der WM-Vergabe nicht alles sauber lief. Themen,
die wir besprechen: Was das Sommermärchen mit Deutschland gemacht
hat: Sechs Wochen Sonne, ein neuer, unverkrampfter Patriotismus und
ein kollektives Wir-Gefühl, das nach der Wiedervereinigung erstmals
das ganze Land erfasste. Der Wettlauf um die Vergabe: Deutschland
gegen England, Südafrika, Marokko und Brasilien, dazu Josef
Blatters Versprechen einer ersten WM in Afrika und die
entscheidende 24-köpfige FIFA-Kommission. Beckenbauer und sein
Wingman: Wie „der Kaiser" mit dem bestens vernetzten Ex-Adidas-Mann
Fedor Radmann auf Weltreise ging, Klinken putzte und Geschenke
verteilte, ohne konkrete Stimmenzusagen zu erhalten. Das Fax als
Gamechanger: Ein Schreiben aus der Karibik, das unter einem Vorwand
recht offen Geld einfordert – der Moment, in dem aus Umgarnen ein
echtes Geschmäckle wird. Prominenz und Deutschland AG: Netzer,
Boris Becker, Kanzler Schröder, Claudia Schiffer und Großsponsoren
wie Siemens, Telekom und Lufthansa als geballte Unterstützung. Der
dramatische Showdown im Jahr 2000: Wie es am Ende auf Deutschland
und Südafrika hinauslief, eine nicht abgegebene Stimme alles
entschied und die Journalisten schon vor der Kneipentür lauerten.
Sonneborn, Titanic und die Nebelkerzen: Das legendäre TDES-Fax und
die Frage, was am Ende wirklich Korruption war und was nur ein
hübsches Bonmot. Glanz und Tragik einer Lichtgestalt: Franz
Beckenbauer zwischen Weltruhm und den Schatten, die das
Sommermärchen später auf sein Lebensende warf. Unser Fazit: Uns hat
dieser Podcast rundum überzeugt. Er ist toll recherchiert, dicht
erzählt und dank Esther Sedlaczek hervorragend moderiert. Ein
klassisches Audiostück im allerbesten Sinne. Dass es dabei weniger
ums Toreschießen als um Korruption, Macht und die Frage geht, warum
uns das alles am Ende irgendwie egal war, macht die Sache nur
spannender. Gerade in einem sportlich eher tristen Fußballsommer
ist das die perfekte Portion Nostalgie mit kritischem Unterton.
Klare Empfehlung von uns beiden. Resonanz & Replik erscheint
jede Woche montags – der Podcast, der Podcasts hört, damit ihr die
richtige Wahl trefft. Instagram: [Resonanz und
Replik](https://www.instagram.com/resonanz_replik) Resonanz:
feedback@resonanz-replik.de Redaktion und Produktion:
[Eufoniker](http://eufoniker.de) Unterstützt uns bei Steady:
https://steady.page/de/resonanz-replik/about Quellen:
https://www.ardsounds.de/sendung/das-geld-zu-gast-bei-freunden-die-wirklich-wahre-geschichte-wie-deutschland-wm-gastgeber-2006-wurde/urn:ard:show:05324ee94a3618cd/
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