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Manche Menschen gehen durch den Wald und sehen Grün. Ricarda
Berendson sieht ein Festmahl. Wo wir Unkraut am Wegesrand
vermuten, entdeckt sie Brennnessel fürs Eis, Waldsauerklee für
den Salat und einen leuchtend orangen Schwefelporling, bei dem
ihr das Herz aufgeht. „Da denke ich: Okay, jetzt geht es wieder
los" – so beschreibt sie den Moment im Frühjahr, wenn die ersten
Kräuter sprießen. Und man hört ihr an, dass sie das wirklich so
meint. Unter dem Namen Haute Krauture verbindet die Chiemgauerin,
was für sie zusammengehört: gutes Essen, Gesundheit und die Liebe
zur Natur. Aufgewachsen in einem gastronomischen Elternhaus,
ausgebildet als Heilpraktikerin und geprägt von der richtigen
Begegnung zur richtigen Zeit, führt sie heute Menschen durch
Wälder und Wiesen, hält Koch- und Fermentationskurse und zeigt,
wie viel Genuss direkt vor der Haustür wächst. Ricarda war schon
einmal bei uns zu Gast – in der Slow-Food-Folge – aber diesmal
gehört ihr die ganze Bühne. Im Gespräch mit Chris und Caro
erzählt sie von giftigen Bärlauch-Doppelgängern und davon, warum
die Geruchsprobe in die Irre führt. Von ihrer zweiten großen
Leidenschaft, Japan, und von Teebauern, die extra einfliegen. Und
von der Brennnessel, die vielleicht eines Tages den Matcha
beerbt. Es geht um Slow Food, um Regionalität und um die schöne
Erkenntnis, dass man das Exotische gar nicht braucht – wenn man
nur genau genug hinschaut. Eine Folge übers Langsamerwerden. Über
das Glück, etwas zu finden, das einfach da steht. Und über die
Einladung, mal ohne Kopfhörer und Mountainbike loszuziehen –
dafür mit offenen Augen. Kurz: eine Folge über die Kunst, die
Welt der Kräuter mit anderen Augen zu sehen.

Links:

https://hautekrauture.de

https://www.instagram.com/haute_krauture/ 
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„#037 Haute Krauture - Die Welt der Wildkräuter“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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