Max hat es schön – Lotte und Max Pechstein in der Südsee

Max hat es schön – Lotte und Max Pechstein in der Südsee

vor 13 Stunden
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Beschreibung

vor 13 Stunden
Im Mai 1914 leiht sich der 32-jährige Max Pechstein von seinem
Kunsthändler Wolfgang Gurlitt 10.000 Mark und reist mit seiner Frau
Lotte zur deutschen Insel-Kolonie Palau. Ihren einjährigen Sohn
lassen sie bei den Großeltern in Zwickau zurück. Während sich für
den deutschen Expressionisten der Traum vom Malerparadies in der
Südsee zu erfüllen scheint, stellt sich bei der Künstlergattin
alsbald Heimweh ein. Ihr erst 2016 veröffentlichtes Tagebuch
erzählt von der Reise und vom Leben auf der Insel. Anfang August
1914 notiert sie: "Max hat es schön, er kann gehen, wann und wo er
will - ich immer allein. Er hat oft schlechte Laune."

Der Aufenthalt auf der Insel soll nur wenige Wochen dauern. Am 8.
Oktober 1914 besetzt die japanische Armee den Archipel und
deportiert die Pechsteins und alle anderen deutschen Kolonisten
nach Nagasaki in die Gefangenschaft. Angeregt vom exklusiven
Material aus Lottes Reisetagebuch und bisher ebenfalls
unveröffentlichten Autographen Max Pechsteins (1881-1955), erzählt
das Feature von den Ansichten eines Künstlerpaares auf großer
Fahrt.

Feature von Jürgen Balitzki
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Erwin Schastok (Erzähler), Lisa Hrdina (Lotte), Stephan
Grossmann (Max), Susanne Bard
Produktion: MDR 2026
Verfügbar bis 29. Juni 2027
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