AD(H)S bei Frauen: Warum die Diagnose oft spät kommt

AD(H)S bei Frauen: Warum die Diagnose oft spät kommt

vor 1 Tag
Viele Betroffene bleiben lange unsichtbar
38 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast der UPK Basel – rund um die Psyche der Frau

Beschreibung

vor 1 Tag
Noch vor 25 Jahren wurden Wissenschaftlerinnen belächelt, als sie
darauf hinwiesen, dass AD(H)S nicht nur Jungen und Männer betrifft,
sondern auch Mädchen und Frauen. Heute weiss man: AD(H)S kennt kein
Geschlecht. Dennoch wird die Störung bei Frauen häufig später
erkannt, weil sie sich anders zeigt als bei Männern. Welche
Auswirkungen hat AD(H)S auf die weibliche Psyche? Welche Rolle
spielen gesellschaftliche Erwartungen, Geschlechterrollen und
Hormone dabei? Und was bedeutet eine späte Diagnose für das Leben
von Frauen? Dr. Victoria Block erklärt, weshalb viele Betroffene
ihre Symptome über Jahre hinweg maskieren. Entlang eines
Fallbeispiels zeigt sie auf, wie AD(H)S mit Erschöpfung und
Despression zusammenhängen kann. Ausserdem spricht sie über die
Chancen einer Diagnose, moderne Behandlungsmöglichkeiten, den
Einfluss des weiblichen Zyklus auf AD(H)S-Symptome sowie über das
kreative Potential vieler Menschen mit AD(H)S. Dr. Victoria Block
ist Psychologische Klinikleiterin an den Universitären
Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel und spezialisiert auf AD(H)S
und Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Sie ist im Gespräch mit der
Journalistin Irene Grüter.
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