Beschreibung
vor 2 Wochen
-Godehard von Hildesheim zählt zu den bedeutendsten
Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadt- und Kirchengeschichte.
Als Bischof setzte er sich für eine Reform der Kirche ein,
stärkte Bildung und Seelsorge und förderte den Ausbau kirchlicher
Einrichtungen. Sein Wirken war geprägt von Bescheidenheit,
Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, Glauben und
gesellschaftliches Leben miteinander zu verbinden.
Noch heute erinnert die nach ihm benannte St.-Godehard-Basilika
an seinen Einfluss. Bereits wenige Jahrzehnte nach seinem Tod
wurde er heiliggesprochen – ein Zeichen für die außergewöhnliche
Wertschätzung, die ihm weit über Hildesheim hinaus
entgegengebracht wurde.
Daten
ca. 960: Geburt in Reichersdorf bei Niederaltaich in Bayern
Ausbildung im Kloster Niederaltaich
996–1022: Abt des Klosters Niederaltaich
1022: Ernennung zum Bischof von Hildesheim durch Kaiser
Heinrich II.
Förderung zahlreicher Kirchen- und Klostergründungen in der
Diözese
5. Mai 1038: Tod in Hildesheim
1131: Heiligsprechung durch Papst Innozenz II.
Patron unter anderem der Reisenden, Handwerker und des
Bistums Hildesheim
Weiterführende Informationen
St. Godehard zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen
Norddeutschlands und erinnert bis heute an das Wirken ihres
Namensgebers. Godehard gilt als einer der wichtigsten
Reformbischöfe des Mittelalters und als prägende Persönlichkeit
der Hildesheimer Geschichte.
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Recherche und Redaktion: Niklas Cremer
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