Abtei St. Maurice – wie weiter nach dem Missbrauchsskandal
vor 2 Tagen
Lange war St. Maurice eine Abtei mit herausragendem Ruf. Ein
Missbrauchsskandal, geprägt von Vertuschung und Täterschutz, führte
zum Rücktritt des Abtes. Nun ist der neue Abt, Alexandre Ineichen,
im Amt und äussert sich im Interview zur Aufarbeitung u ...
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Lange war St. Maurice eine Abtei mit herausragendem Ruf. Ein
Missbrauchsskandal, geprägt von Vertuschung und Täterschutz, führte
zum Rücktritt des Abtes. Nun ist der neue Abt, Alexandre Ineichen,
im Amt und äussert sich im Interview zur Aufarbeitung und den
Perspektiven der Abtei. 68 Betroffene und 30 Täter aus dem Umfeld
der Abtei. Eine Gemeinschaft, die vertuschte, bis in die 2000er
Jahre: So lautet das erschütternde Ergebnis einer Studie, welche
die sexualisierte Gewalt in der Abtei St. Maurice untersuchte. In
Auftrag gegeben hatte sie das Kloster selbst – nach massivem
öffentlichen Druck. Auch Abt Jean Scarcella, selbst mit Vorwürfen
konfrontiert, trat nur widerwillig zurück. Seit März 2026 ist nun
Alexandre Ineichen im Amt. An seiner Weihe gedachte er den
Betroffenen. Zudem ist seit Herbst 2025 ein Aktionsplan in Kraft.
Er sieht obligatorische Weiterbildungen zur Missbrauchsprävention
vor, die Anerkennung des Leids der Betroffenen und eine Kommission,
die die Umsetzung der Massnahmen überwacht. Wo also steht die Abtei
bei der Bewältigung des Skandals? Welche Herausforderungen stehen
noch an? Und welche Vision hat der neue Abt für die Zukunft der
altehrwürdigen Abtei? Alexandre Ineichen stellt sich den Fragen in
«Perspektiven». Autorin: Nicole Freudiger
Missbrauchsskandal, geprägt von Vertuschung und Täterschutz, führte
zum Rücktritt des Abtes. Nun ist der neue Abt, Alexandre Ineichen,
im Amt und äussert sich im Interview zur Aufarbeitung und den
Perspektiven der Abtei. 68 Betroffene und 30 Täter aus dem Umfeld
der Abtei. Eine Gemeinschaft, die vertuschte, bis in die 2000er
Jahre: So lautet das erschütternde Ergebnis einer Studie, welche
die sexualisierte Gewalt in der Abtei St. Maurice untersuchte. In
Auftrag gegeben hatte sie das Kloster selbst – nach massivem
öffentlichen Druck. Auch Abt Jean Scarcella, selbst mit Vorwürfen
konfrontiert, trat nur widerwillig zurück. Seit März 2026 ist nun
Alexandre Ineichen im Amt. An seiner Weihe gedachte er den
Betroffenen. Zudem ist seit Herbst 2025 ein Aktionsplan in Kraft.
Er sieht obligatorische Weiterbildungen zur Missbrauchsprävention
vor, die Anerkennung des Leids der Betroffenen und eine Kommission,
die die Umsetzung der Massnahmen überwacht. Wo also steht die Abtei
bei der Bewältigung des Skandals? Welche Herausforderungen stehen
noch an? Und welche Vision hat der neue Abt für die Zukunft der
altehrwürdigen Abtei? Alexandre Ineichen stellt sich den Fragen in
«Perspektiven». Autorin: Nicole Freudiger
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