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  4. Im Spiel Jesus verherrlicht
Ein kleiner Spielerkreis am Rande des Spielfelds, einige aus
Curacao und zwei Deutsche. Der Reporter fragt Felix Nmecha, ob er
sagen könne, was da war. Und der Spieler erklärt es freundlich und
einfach: "Im Spiel sind wir Gegner aber sonst sind wir Christen und
Brüder. Und wir haben mit diesem Spiel Jesus verherrlicht und ein
kurzes Gebet gesprochen."Das ist ja mal eine Aussage die mich
beeindruckt hat! "Und wir haben mit diesem Spiel Jesus
verherrlicht." Er hat ganz einfach gesagt, was Christsein ausmacht:
in allem was ich tue Gott verherrlichen. Und da ist es ganz gleich,
ob ich den Haushalt mache, mich um die Kinder und Angehörige
kümmere, ob ich meiner täglichen Arbeit nachgehe, Zeitung lese, im
Netz scrolle, mich mit Freunden treffe, ob ich liebe, leide, mich
freue oder traurig bin.Von manchen Großen früherer Tage in der
Kirche kennen wir solche Worte auch. Teresa von Ávila sagt unter
anderem: Gott findest Du auch zwischen den Kochtöpfen. Oder
Ignatius von Loyola merkt an: Alles zur größeren Ehre Gottes. Wenn
ich das in meinen Alltag hineinkriege, dann habe ich gewonnen: an
Vertrauen, an Trost, an Gewissheit. Und es haben beim Gebet nach
dem Spiel auch die mitgebetet, die eins zu sieben verloren haben.
Also auch in Niederlagen, Blamagen, Traurigkeiten oder sogar
Verzweiflung gilt es, in allem Gott zu verherrlichen.Na klar hat
mir der Sieg der deutschen Mannschaft gefallen und die Angst vor
dem frühen Ausscheiden etwas nach hinten verbannt. Aber diese
schönen Worte aus dem Mund eines Spielers beflügeln mich und tun
mir gut und helfen mir, daran zu denken, was auch ein Motto unserer
Gemeinschaft ist: vor Gott und für die Menschen. Dafür musst
Du nicht im Kloster leben oder bei der Kirche angestellt sein. Ganz
einfach Christ sein und Jesus verherrlichen geht für jeden und
immer. Heute auch.
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„Im Spiel Jesus verherrlicht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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