Liechtenstein: Prinz gegen Abtreibung - und gegen Volkswillen?
vor 1 Tag
Das Fürstentum Liechtenstein hat eines der strengsten
Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz
Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die
Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen
aussprechen.
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Beschreibung
vor 1 Tag
Das Fürstentum Liechtenstein hat eines der strengsten
Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz
Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die
Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen
aussprechen. Schätzungsweise 40 Frauen aus Liechtenstein reisen
jedes Jahr ins benachbarte Ausland, um eine Schwangerschaft
abzubrechen. Im Fürstentum sind Abtreibungen verboten. Ärztinnen
dürfen mit ihren Patientinnen nicht einmal über das Thema sprechen.
Ein Initiativ-Komitee möchte das ändern: Es sammelt derzeit
Unterschriften für eine Abstimmung über legale
Schwangerschaftsabbrüche. Doch noch bevor ein Abstimmungstermin
feststeht, erteilt der Erbprinz dem Anliegen eine Abfuhr. Warum
kündigt das Fürstenhaus bereits jetzt sein Veto an? Und was hält
die Bevölkerung von diesem Machtinstrument des Erbprinzen?
____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt
uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine
Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser
Episode zu hören - David Sele, Leiter Politik bei der
Liechtensteiner Zeitung «Vaterland» ____________________ Links -
https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation:
Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid
____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde
die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und
Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen
aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen,
was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis
Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz
Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die
Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen
aussprechen. Schätzungsweise 40 Frauen aus Liechtenstein reisen
jedes Jahr ins benachbarte Ausland, um eine Schwangerschaft
abzubrechen. Im Fürstentum sind Abtreibungen verboten. Ärztinnen
dürfen mit ihren Patientinnen nicht einmal über das Thema sprechen.
Ein Initiativ-Komitee möchte das ändern: Es sammelt derzeit
Unterschriften für eine Abstimmung über legale
Schwangerschaftsabbrüche. Doch noch bevor ein Abstimmungstermin
feststeht, erteilt der Erbprinz dem Anliegen eine Abfuhr. Warum
kündigt das Fürstenhaus bereits jetzt sein Veto an? Und was hält
die Bevölkerung von diesem Machtinstrument des Erbprinzen?
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