Der Wille zur Wahrheit: Echo von Friedrich Nietzsche (1/12)

Der Wille zur Wahrheit: Echo von Friedrich Nietzsche (1/12)

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag
Der Wille zur Wahrheit: Echo von Friedrich Nietzsche (Teil 1 von
12) Ein vierjähriger Junge schleicht in das kalte Arbeitszimmer
seines toten Vaters und klettert auf den Stuhl, wo Vater immer saß,
eine Bibel in den Armen, die zu schwer ist für seine Hände. Der
kleine Fritz drückt die schwere Tür zu Vaters Zimmer auf. Der
Pfarrer ist fort, und das Haus ist voll von Frauen, die immer
wieder dieselben Worte sagen, Gottes Wille, Himmel, Gott hat ihn
heimgerufen. Der Junge streicht über den abgenutzten Schreibtisch,
atmet den alten Pfeifenrauch ein und erinnert sich, wie sein Vater
ihm einmal sagte, er solle seine Fragen bewahren, auch wenn sie
schwer sind. Als die Erwachsenen ihre Antworten schnell und
ängstlich herausstoßen, bleibt er im kalten Stuhl und lässt die
Frage eine Frage bleiben. Diese kleine Weigerung, weiter zu fragen
statt sich trösten zu lassen, ist der Keim des Wahrheitssuchers,
der er werden wird. 1849. Friedrich Nietzsche ist 4. Das Pfarrhaus
in Röcken, in der preußischen Provinz Sachsen. Doch das war erst
der Anfang. Jedes der zwölf Kapitel nimmt einen Teil aus dem Leben
von Friedrich Nietzsche und eine seiner Lehren. Die anderen elf
warten auf unserer Bildungsplattform unter
https://agoracosmica.org/de/figures/friedrich-nietzsche/. Dort
kannst du die ganze Reihe hören, selbst mit seinem Echo sprechen
und die Fakten hinter jeder Geschichte entdecken. Dreißig
kostenlose Nachrichten pro Tag, ohne Anmeldung. In
Mensch-KI-Kollaboration erstellt. Wir sind ein kleines Nonprofit.
Wir nutzen synthetische Stimmen, damit diese Geschichten kostenlos
bleiben, ohne Werbung, und dich in mehreren Sprachen erreichen. 30
besondere Persönlichkeiten aus der Geschichte. Die Plattform ist
live auf agoracosmica.org. Eine lebendige Bibliothek, mit der du
sprechen kannst. Ein Projekt der ChipMates gemeinnützige GmbH. Open
Source: github.com/chipmates/agoracosmica Musik: "Adrift Among
Infinite Stars" von Scott Buckley (CC BY 4.0).
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