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Beschreibung
vor 1 Jahr
Schreib uns eine Nachricht Elektronische Patientenakte, Telemedizin
und Big Data: Das sind sperrige Begriffe. Doch die Bedeutung von
Daten im Gesundheitswesen wächst. Spätestens seit der
Corona-Pandemie ist klar, dass das Thema uns alle betrifft. Im
Gespräch mit Host Rasmus Cloes erläutert Dr. Timm Intemann, wie
sich der Umgang mit Daten in der Gesundheitsforschung wandelt. Timm
ist Operativer Projektleiter des Abteilungsübergreifenden Zentrums
für Forschungsdateninfrastruktur und Data Science in der
Epidemiologie am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und
Epidemiologie – BIPS. Timm erläutert, was Gesundheitsdaten
umfassen – von klinischen und Krankenkassendaten bis hin zu Umwelt-
und Verhaltensdaten. Diese Bandbreite verdeutlicht, wie viele
Faktoren Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen und wie wichtig eine
umfassende Datenerhebung ist. Timm betont dabei, dass auch
Umwelteinflüsse wie Wetter oder Lärm als Gesundheitsdaten
betrachtet werden können, da sie maßgeblich unsere Lebensqualität
und Gesundheit beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den
Herausforderungen der Datenverknüpfung in Deutschland. Timm
erklärt, warum das föderale System in Deutschland eine effiziente
Nutzung von Gesundheitsdaten erschwert. Er zieht einen Vergleich zu
skandinavischen Ländern, die durch zentrale Register und Bürger-IDs
wesentlich bessere Voraussetzungen für eine schnelle und
datenschutzkonforme Datenverknüpfung bieten. Diese internationalen
Vorbilder könnten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der
deutschen Forschungsinfrastruktur geben. Die elektronische
Patientenakte (ePA) kommt seit Neuestem flächendeckend zum Einsatz,
und Timm beschreibt, warum das Opt-Out-Verfahren ein großer Schritt
vorwärts sein könnte. Gleichzeitig warnt er, dass es noch Jahre
dauern könnte, bis die ePA den vollen Nutzen für die Forschung
entfaltet, da sie zu Beginn noch unvollständig befüllt sein wird
und erst mit der Zeit wertvolle Daten liefern kann. Künstliche
Intelligenz und Big Data eröffnen neue Möglichkeiten für die
Forschung, vor allem in der Mustererkennung und Prognose von
Gesundheitsverläufen. Timm spricht über die Chancen, die diese
Technologien bieten, um in großen Datensätzen unerforschte
Zusammenhänge zu entdecken und die Gesundheitsversorgung zu
verbessern. Er betont jedoch auch, wie wichtig es ist, diese Daten
verantwortungsvoll zu nutzen und nicht in die Falle einer
unreflektierten Datenanalyse zu tappen. Abschließend geht es um
Visionen für die Zukunft der Gesundheitsforschung. Timm zeigt auf,
dass der ideale Umgang mit Gesundheitsdaten nicht nur auf
Technologie angewiesen ist, sondern auch auf klare rechtliche
Rahmenbedingungen und den menschlichen Austausch in der Forschung.
Nur durch die Kombination aus fortschrittlicher Technologie,
transparenten Prozessen und Expertenwissen kann das volle Potenzial
von Gesundheitsdaten ausgeschöpft werden. Timestamps: [00:00:10]
Vorstellung Dr. Timm Intemann und Einführung ins Thema
Gesundheitsdaten. [00:02:00] Was sind Gesundheitsdaten und wie
beeinflussen sie die Forschung? [00:06:20] Warum ist die
elektronische Patientenakte ein wichtiger Schritt? [00:11:50]
Datenverknüpfung in Deutschland: Probleme und internationale
Vorbilder. [00:25:00] Big Data und KI: Welche Chancen bieten
moderne Technologien? Staff: Host: Rasmus Cloes Redaktion:
Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio:
Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um
keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den
Kommentaren oder folge uns auf Instagram
@digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit
#digitalpublichealth
und Big Data: Das sind sperrige Begriffe. Doch die Bedeutung von
Daten im Gesundheitswesen wächst. Spätestens seit der
Corona-Pandemie ist klar, dass das Thema uns alle betrifft. Im
Gespräch mit Host Rasmus Cloes erläutert Dr. Timm Intemann, wie
sich der Umgang mit Daten in der Gesundheitsforschung wandelt. Timm
ist Operativer Projektleiter des Abteilungsübergreifenden Zentrums
für Forschungsdateninfrastruktur und Data Science in der
Epidemiologie am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und
Epidemiologie – BIPS. Timm erläutert, was Gesundheitsdaten
umfassen – von klinischen und Krankenkassendaten bis hin zu Umwelt-
und Verhaltensdaten. Diese Bandbreite verdeutlicht, wie viele
Faktoren Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen und wie wichtig eine
umfassende Datenerhebung ist. Timm betont dabei, dass auch
Umwelteinflüsse wie Wetter oder Lärm als Gesundheitsdaten
betrachtet werden können, da sie maßgeblich unsere Lebensqualität
und Gesundheit beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den
Herausforderungen der Datenverknüpfung in Deutschland. Timm
erklärt, warum das föderale System in Deutschland eine effiziente
Nutzung von Gesundheitsdaten erschwert. Er zieht einen Vergleich zu
skandinavischen Ländern, die durch zentrale Register und Bürger-IDs
wesentlich bessere Voraussetzungen für eine schnelle und
datenschutzkonforme Datenverknüpfung bieten. Diese internationalen
Vorbilder könnten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der
deutschen Forschungsinfrastruktur geben. Die elektronische
Patientenakte (ePA) kommt seit Neuestem flächendeckend zum Einsatz,
und Timm beschreibt, warum das Opt-Out-Verfahren ein großer Schritt
vorwärts sein könnte. Gleichzeitig warnt er, dass es noch Jahre
dauern könnte, bis die ePA den vollen Nutzen für die Forschung
entfaltet, da sie zu Beginn noch unvollständig befüllt sein wird
und erst mit der Zeit wertvolle Daten liefern kann. Künstliche
Intelligenz und Big Data eröffnen neue Möglichkeiten für die
Forschung, vor allem in der Mustererkennung und Prognose von
Gesundheitsverläufen. Timm spricht über die Chancen, die diese
Technologien bieten, um in großen Datensätzen unerforschte
Zusammenhänge zu entdecken und die Gesundheitsversorgung zu
verbessern. Er betont jedoch auch, wie wichtig es ist, diese Daten
verantwortungsvoll zu nutzen und nicht in die Falle einer
unreflektierten Datenanalyse zu tappen. Abschließend geht es um
Visionen für die Zukunft der Gesundheitsforschung. Timm zeigt auf,
dass der ideale Umgang mit Gesundheitsdaten nicht nur auf
Technologie angewiesen ist, sondern auch auf klare rechtliche
Rahmenbedingungen und den menschlichen Austausch in der Forschung.
Nur durch die Kombination aus fortschrittlicher Technologie,
transparenten Prozessen und Expertenwissen kann das volle Potenzial
von Gesundheitsdaten ausgeschöpft werden. Timestamps: [00:00:10]
Vorstellung Dr. Timm Intemann und Einführung ins Thema
Gesundheitsdaten. [00:02:00] Was sind Gesundheitsdaten und wie
beeinflussen sie die Forschung? [00:06:20] Warum ist die
elektronische Patientenakte ein wichtiger Schritt? [00:11:50]
Datenverknüpfung in Deutschland: Probleme und internationale
Vorbilder. [00:25:00] Big Data und KI: Welche Chancen bieten
moderne Technologien? Staff: Host: Rasmus Cloes Redaktion:
Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio:
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