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Beschreibung
vor 11 Monaten
Schreib uns eine Nachricht Host Rasmus Cloes sprach für den Digital
Public Health Podcast mit Dr. Irmhild Rogalla, Leiterin des
Instituts für digitale Teilhabe an der Hochschule Bremen, über
Lösungen für eine barrierefreie digitale Welt. Dafür müssten
Entwickler:innen und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Digitale Teilhabe bedeutet für Irmhild, dass wirklich alle Menschen
Zugang zum digitalen Leben haben — unabhängig von Einschränkungen.
Es geht nicht nur um Webseiten, sondern vor allem um Software,
Anwendungen und Systeme, die schon in der Entwicklung barrierefrei
mitgedacht werden müssen. Im Gespräch wird klar, dass
Open-Source-Software zwar große Chancen für mehr digitale
Souveränität bietet, in Sachen Barrierefreiheit aber oft besonders
schlecht abschneidet. Die freiwilligen Entwickler-Communities haben
meist weder ausreichend Ressourcen noch das nötige Wissen, um
digitale Inklusion umzusetzen. Viele Menschen mit Behinderungen
müssen sich mit improvisierten Lösungen helfen, um digitale Tools
überhaupt nutzen zu können. Diese Workarounds sind aber
fehleranfällig, schnell veraltet und führen dazu, dass echte
Teilhabe oft nur scheinbar erreicht wird. Irmhild kritisiert diesen
Zustand deutlich. Obwohl es in Deutschland gesetzliche Vorgaben zur
Barrierefreiheit gibt, bleiben diese in der Praxis oft schwach oder
werden nicht durchgesetzt. Ohne verbindliche Standards und ein
starkes gesellschaftliches Bewusstsein bleibt das Thema häufig ein
„nice to have“ statt einer Selbstverständlichkeit. Irmhild betont,
dass echte Inklusion nur dann gelingt, wenn Menschen mit und ohne
Behinderungen sich begegnen und zusammenarbeiten. Erst durch
persönlichen Austausch entsteht Verständnis dafür, wie dringend
Barrierefreiheit gebraucht wird und warum sie von Anfang an
mitgedacht werden muss. Timestamps [00:00:00] Digitale Teilhabe
bedeutet Zugang für alle, unabhängig von Einschränkungen [00:03:06]
Open-Source-Software: Chancen und große Barrieren bei der Inklusion
[00:10:45] Improvisierte Workarounds statt nachhaltiger
Barrierefreiheit [00:18:12] Schwache Gesetze und fehlendes
gesellschaftliches Bewusstsein [00:25:02] Echte Inklusion braucht
Begegnung und gemeinsames Gestalten Staff: Host: Rasmus Cloes
Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko
Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den
Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne
Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram
@digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit
#digitalpublichealth
Public Health Podcast mit Dr. Irmhild Rogalla, Leiterin des
Instituts für digitale Teilhabe an der Hochschule Bremen, über
Lösungen für eine barrierefreie digitale Welt. Dafür müssten
Entwickler:innen und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Digitale Teilhabe bedeutet für Irmhild, dass wirklich alle Menschen
Zugang zum digitalen Leben haben — unabhängig von Einschränkungen.
Es geht nicht nur um Webseiten, sondern vor allem um Software,
Anwendungen und Systeme, die schon in der Entwicklung barrierefrei
mitgedacht werden müssen. Im Gespräch wird klar, dass
Open-Source-Software zwar große Chancen für mehr digitale
Souveränität bietet, in Sachen Barrierefreiheit aber oft besonders
schlecht abschneidet. Die freiwilligen Entwickler-Communities haben
meist weder ausreichend Ressourcen noch das nötige Wissen, um
digitale Inklusion umzusetzen. Viele Menschen mit Behinderungen
müssen sich mit improvisierten Lösungen helfen, um digitale Tools
überhaupt nutzen zu können. Diese Workarounds sind aber
fehleranfällig, schnell veraltet und führen dazu, dass echte
Teilhabe oft nur scheinbar erreicht wird. Irmhild kritisiert diesen
Zustand deutlich. Obwohl es in Deutschland gesetzliche Vorgaben zur
Barrierefreiheit gibt, bleiben diese in der Praxis oft schwach oder
werden nicht durchgesetzt. Ohne verbindliche Standards und ein
starkes gesellschaftliches Bewusstsein bleibt das Thema häufig ein
„nice to have“ statt einer Selbstverständlichkeit. Irmhild betont,
dass echte Inklusion nur dann gelingt, wenn Menschen mit und ohne
Behinderungen sich begegnen und zusammenarbeiten. Erst durch
persönlichen Austausch entsteht Verständnis dafür, wie dringend
Barrierefreiheit gebraucht wird und warum sie von Anfang an
mitgedacht werden muss. Timestamps [00:00:00] Digitale Teilhabe
bedeutet Zugang für alle, unabhängig von Einschränkungen [00:03:06]
Open-Source-Software: Chancen und große Barrieren bei der Inklusion
[00:10:45] Improvisierte Workarounds statt nachhaltiger
Barrierefreiheit [00:18:12] Schwache Gesetze und fehlendes
gesellschaftliches Bewusstsein [00:25:02] Echte Inklusion braucht
Begegnung und gemeinsames Gestalten Staff: Host: Rasmus Cloes
Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko
Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den
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