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Beschreibung
vor 9 Monaten
Schreib uns eine Nachricht Du stehst auf einer Hausparty, jemand
drückt dir einen Shot in die Hand – doch alles passiert nur in der
VR-Brille. Host Rasmus Cloes sprach mit Robert Hrynyschyn von der
Charité – Universitätsmedizin Berlin über ein Forschungsprojekt zu
VR in der Alkoholprävention. Im Kern steht die Frage: Kann eine
digitale Simulation wirklich verändern, wie junge Menschen im
echten Leben entscheiden? Wie erreicht man Jugendliche in einem
Alter, in dem Gruppendruck, Identitätssuche und erste Erfahrungen
mit Alkohol aufeinandertreffen? LimitLab ist eine VR-Simulation,
die genau hier ansetzt: auf der Hausparty, beim ersten Drink, in
der entscheidenden Situation. Robert Hrynyschyn erklärt, wie das
Projekt entstanden ist, warum es auf real gefilmte Szenen setzt und
was es mit der psychologischen Selbstwirksamkeit zu tun hat. Viele
Jugendliche empfinden herkömmliche Aufklärung als belehrend und
lebensfern. LimitLab will stattdessen Partys simulieren und soziale
Dynamiken erlebbar machen. Die Anwendung ist adaptiv, zeigt reale
Konsequenzen und arbeitet mit positiven wie negativen
Rollenvorbildern. Was sagen Jugendliche selbst über diese
Erfahrung? In Fokusgruppen berichten sie von überraschend
intensiven Erlebnissen, loben die Nähe zur Realität – kritisieren
aber auch technische Hürden. Der Realismus ist Segen und
Herausforderung zugleich: Eine Party fühlt sich nur echt an, wenn
sie sich auch echt bewegt. Warum VR trotz einfacher Technik ein
enormes Potenzial hat, wird in dieser Folge diskutiert. Erste
Studien zeigen: VR allein bewirkt noch keine Wunder. Doch als
Baustein im Gesamtkonzept – kombiniert mit pädagogischer Begleitung
– kann sie wichtige Impulse setzen. In Australien ist das bereits
Realität, in Deutschland steht man noch am Anfang. Wir sprechen
über Studienlage, Schulsetting und den Balanceakt zwischen
Innovation und Realisierbarkeit. VR ist nur ein erster Schritt –
die Forschung denkt längst weiter. Ob Mixed Reality, KI-gestützte
Szenarien oder interaktive Präventionsspiele – Gesundheitsförderung
wird digitaler, immersiver, personalisierter. Robert Hrynyschyn
blickt voraus und stellt die entscheidende Frage: Wie gelingt es
uns, Technologie so einzusetzen, dass sie wirklich einen
Unterschied macht? Timestamps 00:01:17 Wie die VR-Hausparty
funktioniert 00:05:15 Entscheidungen & Rollenvorbilder
in der Simulation 00:08:00 Was Jugendliche über LimitLab
sagen 00:14:00 Erkenntnisse aus Australien & Deutschland
00:17:19 Mixed Reality & neue Potenziale der Prävention
Staff: Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie:
Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social
Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu
verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren
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#PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
drückt dir einen Shot in die Hand – doch alles passiert nur in der
VR-Brille. Host Rasmus Cloes sprach mit Robert Hrynyschyn von der
Charité – Universitätsmedizin Berlin über ein Forschungsprojekt zu
VR in der Alkoholprävention. Im Kern steht die Frage: Kann eine
digitale Simulation wirklich verändern, wie junge Menschen im
echten Leben entscheiden? Wie erreicht man Jugendliche in einem
Alter, in dem Gruppendruck, Identitätssuche und erste Erfahrungen
mit Alkohol aufeinandertreffen? LimitLab ist eine VR-Simulation,
die genau hier ansetzt: auf der Hausparty, beim ersten Drink, in
der entscheidenden Situation. Robert Hrynyschyn erklärt, wie das
Projekt entstanden ist, warum es auf real gefilmte Szenen setzt und
was es mit der psychologischen Selbstwirksamkeit zu tun hat. Viele
Jugendliche empfinden herkömmliche Aufklärung als belehrend und
lebensfern. LimitLab will stattdessen Partys simulieren und soziale
Dynamiken erlebbar machen. Die Anwendung ist adaptiv, zeigt reale
Konsequenzen und arbeitet mit positiven wie negativen
Rollenvorbildern. Was sagen Jugendliche selbst über diese
Erfahrung? In Fokusgruppen berichten sie von überraschend
intensiven Erlebnissen, loben die Nähe zur Realität – kritisieren
aber auch technische Hürden. Der Realismus ist Segen und
Herausforderung zugleich: Eine Party fühlt sich nur echt an, wenn
sie sich auch echt bewegt. Warum VR trotz einfacher Technik ein
enormes Potenzial hat, wird in dieser Folge diskutiert. Erste
Studien zeigen: VR allein bewirkt noch keine Wunder. Doch als
Baustein im Gesamtkonzept – kombiniert mit pädagogischer Begleitung
– kann sie wichtige Impulse setzen. In Australien ist das bereits
Realität, in Deutschland steht man noch am Anfang. Wir sprechen
über Studienlage, Schulsetting und den Balanceakt zwischen
Innovation und Realisierbarkeit. VR ist nur ein erster Schritt –
die Forschung denkt längst weiter. Ob Mixed Reality, KI-gestützte
Szenarien oder interaktive Präventionsspiele – Gesundheitsförderung
wird digitaler, immersiver, personalisierter. Robert Hrynyschyn
blickt voraus und stellt die entscheidende Frage: Wie gelingt es
uns, Technologie so einzusetzen, dass sie wirklich einen
Unterschied macht? Timestamps 00:01:17 Wie die VR-Hausparty
funktioniert 00:05:15 Entscheidungen & Rollenvorbilder
in der Simulation 00:08:00 Was Jugendliche über LimitLab
sagen 00:14:00 Erkenntnisse aus Australien & Deutschland
00:17:19 Mixed Reality & neue Potenziale der Prävention
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#PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
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