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Beschreibung
vor 7 Monaten
Schreib uns eine Nachricht Host Rasmus Cloes spricht mit Kerstin
Flohr, Wissenschaftlerin am Institut für Public Health und
Pflegeforschung (IPP) derUniversität Bremen, über digitale
Gesundheitskompetenz in Schulen, Berufsethos von Lehrkräften und
warum Prävention oft erst beginnt, wenn es eigentlich schon zu spät
ist. Aus ihrer Forschung hat sie jedoch Ideen, wie sich das ändern
ließe. Digitale Gesundheitskompetenz ist mehr als Technik:
Informationen finden, verstehen, bewerten, anwenden – und das im
Alltag von Kindern und Jugendlichen. Kerstin Flohr zeigt, wie
Lehrkräfte diese Kompetenz fördern wollen und warum das Thema
ethisch ist: Verantwortung, Fürsorge, Wohlergehen – verankert vor
allem im Berufsethos. Tablets erleichtern Planung und
Kommunikation, doch Algorithmen spülen Fehlinformation ins
Klassenzimmer. Lehrkräfte werden Anlaufstelle, richten
Sprechstunden ein, agieren als Mediencoaches. Gleichzeitig fehlt
Zeit, Anerkennung und ein Rahmen, der den Unterricht nicht
überlädt. Kerstins empirisch-ethischer Ansatz verknüpft normative
Pflichten (z. B. Förderung von Selbstbestimmung) mit Interviews.
Ergebnis: Viele Lehrkräfte leisten bereits viel – kreativ,
pragmatisch, oft zusätzlich. Der Unterricht leidet jedoch, wenn
Geräte parallel genutzt werden und vom Lernen ablenken. Es braucht
klare Regeln: wann, wie, wofür; plus Pausen und Erholung. Geräte
sind da, Kompetenzen fehlen. Nach Pandemie und Digitalpakt blieb
das Training für gesunden Umgang vielfach Stückwerk. Ein
Handyverbot hilft bei einheitlichen Regeln – ersetzt aber keine
Selbstregulation. Gefordert ist eine Strategie, die Analoges
(Schreiben, Lesen, Faktenprüfung) und Digitales intelligent
kombiniert. Was jetzt hilft: iPads aktiv einbinden, zugleich
analoges Können sichern. Informationskompetenz trainieren, Quellen
prüfen, eigene Bildschirmzeiten beobachten. Schulen brauchen
Freiräume und Anerkennung für Prävention – damit alle Kinder das
gleiche Rüstzeug bekommen, nicht nur die mit engagierten
Einzellehrkräften. Timestamps 00:01:14 Warum Lehrkräfte &
digitale Gesundheitskompetenz zusammengehören 00:08:23 Lehrkräfte
als Lernbegleiter:innen & Mediencoaches; Integrationshürden
00:15:11 Prävention statt Feuerwehr – ins Curriculum damit 00:22:15
Handyverbot: Einheitliche Linie hilft, ersetzt aber keine Erziehung
00:26:17 – Was jetzt hilft: Duale Spur, klare Regeln, Kompetenzen
üben Staff: Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie:
Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social
Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu
verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren
oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealthpodcast
#PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
Flohr, Wissenschaftlerin am Institut für Public Health und
Pflegeforschung (IPP) derUniversität Bremen, über digitale
Gesundheitskompetenz in Schulen, Berufsethos von Lehrkräften und
warum Prävention oft erst beginnt, wenn es eigentlich schon zu spät
ist. Aus ihrer Forschung hat sie jedoch Ideen, wie sich das ändern
ließe. Digitale Gesundheitskompetenz ist mehr als Technik:
Informationen finden, verstehen, bewerten, anwenden – und das im
Alltag von Kindern und Jugendlichen. Kerstin Flohr zeigt, wie
Lehrkräfte diese Kompetenz fördern wollen und warum das Thema
ethisch ist: Verantwortung, Fürsorge, Wohlergehen – verankert vor
allem im Berufsethos. Tablets erleichtern Planung und
Kommunikation, doch Algorithmen spülen Fehlinformation ins
Klassenzimmer. Lehrkräfte werden Anlaufstelle, richten
Sprechstunden ein, agieren als Mediencoaches. Gleichzeitig fehlt
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überlädt. Kerstins empirisch-ethischer Ansatz verknüpft normative
Pflichten (z. B. Förderung von Selbstbestimmung) mit Interviews.
Ergebnis: Viele Lehrkräfte leisten bereits viel – kreativ,
pragmatisch, oft zusätzlich. Der Unterricht leidet jedoch, wenn
Geräte parallel genutzt werden und vom Lernen ablenken. Es braucht
klare Regeln: wann, wie, wofür; plus Pausen und Erholung. Geräte
sind da, Kompetenzen fehlen. Nach Pandemie und Digitalpakt blieb
das Training für gesunden Umgang vielfach Stückwerk. Ein
Handyverbot hilft bei einheitlichen Regeln – ersetzt aber keine
Selbstregulation. Gefordert ist eine Strategie, die Analoges
(Schreiben, Lesen, Faktenprüfung) und Digitales intelligent
kombiniert. Was jetzt hilft: iPads aktiv einbinden, zugleich
analoges Können sichern. Informationskompetenz trainieren, Quellen
prüfen, eigene Bildschirmzeiten beobachten. Schulen brauchen
Freiräume und Anerkennung für Prävention – damit alle Kinder das
gleiche Rüstzeug bekommen, nicht nur die mit engagierten
Einzellehrkräften. Timestamps 00:01:14 Warum Lehrkräfte &
digitale Gesundheitskompetenz zusammengehören 00:08:23 Lehrkräfte
als Lernbegleiter:innen & Mediencoaches; Integrationshürden
00:15:11 Prävention statt Feuerwehr – ins Curriculum damit 00:22:15
Handyverbot: Einheitliche Linie hilft, ersetzt aber keine Erziehung
00:26:17 – Was jetzt hilft: Duale Spur, klare Regeln, Kompetenzen
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