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Beschreibung
vor 5 Monaten
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Health Podcasts spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Thomas Cordes,
Sportwissenschaftler an der Universität Bremen, über ein Thema, das
für die Zukunft der Altenpflege zentral ist: Wie kann gezieltes
Training den Abbau bei pflegebedürftigen älteren Menschen bremsen –
und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz dabei spielen? Thomas
erklärt, dass seine Promotion zeigt, wie selbst hochaltrige,
multimorbide Bewohner:innen in stationären Pflegeeinrichtungen von
strukturierten Trainingsprogrammen profitieren. Zwar entstehen
keine großen Leistungssprünge, doch Motorik, Kognition und
psychosoziales Wohlbefinden bleiben stabil – während Menschen ohne
Training im gleichen Zeitraum deutlich abbauen. Im Projekt KI-aktiv
untersucht Thomas nun, wie ein Chatbot als digitaler
Trainingsassistent eingesetzt werden kann. Die KI soll Pflege- und
Betreuungskräfte bei der Planung und Anpassung von Übungen
unterstützen – nicht als Ersatz für menschliche Kompetenz, sondern
als Assistenzsystem, das Vorschläge macht, die anschließend
fachlich geprüft werden. Gleichzeitig wird deutlich, wo heutige
Systeme noch an ihre Grenzen stoßen. Besonders problematisch ist
das fehlende Erinnerungsvermögen über längere Zeiträume hinweg. Ein
individuelles Training lebt davon, dass frühere Belastungen,
Fortschritte oder Rückschritte präsent bleiben – genau hier zeigt
sich aktuell die größte Schwäche. Überraschend offen reagieren
Pflegekräfte auf diese neue Technologie. Obwohl viele bislang kaum
mit Tablets oder Chatbots gearbeitet haben, berichten sie in
Interviews von Neugier und Interesse. Sie sehen die KI weniger als
zusätzliche Belastung, sondern als Chance, ihr eigenes Handeln
trainingswissenschaftlich zu verbessern. Am Ende zeichnet Thomas
eine Vision, in der Pflegekräfte per KI in Sekunden Übungsvideos
abrufen, Alternativen für gestürzte oder mobilitätseingeschränkte
Bewohner:innen erhalten und perspektivisch sogar direktes
audiovisuelles Feedback zur Übungsausführung bekommen. Prävention
wird so skalierbar – und Bewegung rückt endlich dorthin, wo sie
hingehört: in den Alltag der Altenpflege. Timestamps Training
wirkt auch bei Pflegebedürftigkeit: 02:19–04:20 KI als Assistenz,
nicht als Ersatz: 04:27–07:48 Grenzen heutiger Systeme: 08:00–10:21
Offenheit in der Pflegepraxis: 13:13–14:09 Vision: Videos,
Feedback, Prävention: 23:02–25:34 Staff: Host: Rasmus Cloes
Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko
Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den
Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne
Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram
@digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit
#digitalpublichealth
Health Podcasts spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Thomas Cordes,
Sportwissenschaftler an der Universität Bremen, über ein Thema, das
für die Zukunft der Altenpflege zentral ist: Wie kann gezieltes
Training den Abbau bei pflegebedürftigen älteren Menschen bremsen –
und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz dabei spielen? Thomas
erklärt, dass seine Promotion zeigt, wie selbst hochaltrige,
multimorbide Bewohner:innen in stationären Pflegeeinrichtungen von
strukturierten Trainingsprogrammen profitieren. Zwar entstehen
keine großen Leistungssprünge, doch Motorik, Kognition und
psychosoziales Wohlbefinden bleiben stabil – während Menschen ohne
Training im gleichen Zeitraum deutlich abbauen. Im Projekt KI-aktiv
untersucht Thomas nun, wie ein Chatbot als digitaler
Trainingsassistent eingesetzt werden kann. Die KI soll Pflege- und
Betreuungskräfte bei der Planung und Anpassung von Übungen
unterstützen – nicht als Ersatz für menschliche Kompetenz, sondern
als Assistenzsystem, das Vorschläge macht, die anschließend
fachlich geprüft werden. Gleichzeitig wird deutlich, wo heutige
Systeme noch an ihre Grenzen stoßen. Besonders problematisch ist
das fehlende Erinnerungsvermögen über längere Zeiträume hinweg. Ein
individuelles Training lebt davon, dass frühere Belastungen,
Fortschritte oder Rückschritte präsent bleiben – genau hier zeigt
sich aktuell die größte Schwäche. Überraschend offen reagieren
Pflegekräfte auf diese neue Technologie. Obwohl viele bislang kaum
mit Tablets oder Chatbots gearbeitet haben, berichten sie in
Interviews von Neugier und Interesse. Sie sehen die KI weniger als
zusätzliche Belastung, sondern als Chance, ihr eigenes Handeln
trainingswissenschaftlich zu verbessern. Am Ende zeichnet Thomas
eine Vision, in der Pflegekräfte per KI in Sekunden Übungsvideos
abrufen, Alternativen für gestürzte oder mobilitätseingeschränkte
Bewohner:innen erhalten und perspektivisch sogar direktes
audiovisuelles Feedback zur Übungsausführung bekommen. Prävention
wird so skalierbar – und Bewegung rückt endlich dorthin, wo sie
hingehört: in den Alltag der Altenpflege. Timestamps Training
wirkt auch bei Pflegebedürftigkeit: 02:19–04:20 KI als Assistenz,
nicht als Ersatz: 04:27–07:48 Grenzen heutiger Systeme: 08:00–10:21
Offenheit in der Pflegepraxis: 13:13–14:09 Vision: Videos,
Feedback, Prävention: 23:02–25:34 Staff: Host: Rasmus Cloes
Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko
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