Claude speichert Firmendaten 30 Tage – KI-Risiken im Mittelstand

Claude speichert Firmendaten 30 Tage – KI-Risiken im Mittelstand

vor 10 Stunden
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Beschreibung

vor 10 Stunden

Ein Entwickler kopiert Zugangsdaten ins KI-Chatfenster und denkt,
die Sache ist erledigt. Ist sie nicht. In dieser Folge
analysieren wir zwei konkrete Risiken, die im Mittelstand gerade
massiv unterschätzt werden.


Themen dieser Folge:



Clauds 30-Tage-Cache: Jeder Prompt landet auf US-Servern
von Anthropic — inklusive eurer Konstruktionspläne, Kundendaten
und internen Kalkulationen. Externe Systeme scannen diese
Eingaben automatisch. Microsoft hat den Dienst für eigene
Mitarbeiter sofort gesperrt.


Prompt Injection über Smartphones: Sicherheitsforscher
haben nachgewiesen, dass KI-Assistenten wie Gemini über
WhatsApp- und Slack-Benachrichtigungen gekapert werden können —
unsichtbar, ohne Linkklick. Ein Vertriebler bekommt eine
präparierte Nachricht, die KI leitet Kundendaten unbemerkt
weiter.


Haftung und Governance: Wer KI-Werkzeuge freigibt, muss
klären, welche Daten wohin wandern. Der Anbieter ist kein
Puffer — die Verantwortung liegt im Betrieb.


Konkrete MDM-Maßnahmen: Wie ihr
Benachrichtigungszugriffe einschränkt und KI-Integrationen auf
Diensthandys absichert.



Eure Take-Aways:


MDM-Richtlinien auf KI-Benachrichtigungsrechte prüfen

30-Tage-Datenspeicherungsrisiko für eure Daten konkret
bewerten

Vertraglich klären, welche Daten in welche KI-Werkzeuge
fließen dürfen



Transparenzhinweis: Die Quellen liefern die Signale. Die
Einordnung stammt aus Mittelstands-, Ethik- und
Governance-Perspektive.
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