Beschreibung
vor 2 Tagen
Amlinger und Nachtwey haben mit "Zerstörungslust" ein Werk
vorgelegt, welches den zeitgenössischen Faschismus greifbar
macht. Aus der liberalen Ordnung steigt ihnen zufolge ein
demokratischer Faschismus empor, welcher sich aus den blockierten
Leben wie der sado-masochistischen Veranlagung seiner Subjekte
speist. Die Lust auf Zerstörung kulminiert in exterminatorischen
Fantasien und einer nekrophilen Bearbeitung der Welt.
In der ersten von zwei Folgen befassen wir uns mit der Genese
ungelebten Lebens, dem Antiliberalismus als einheitsstiftendem
Element und der Attraktivität des demokratischen Faschismus.
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