#32 Wild, frei und unbequem: Isabell über Jagd, Selbstversorgung und Neuseeland

#32 Wild, frei und unbequem: Isabell über Jagd, Selbstversorgung und Neuseeland

vor 20 Stunden
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Beschreibung

vor 20 Stunden
In dieser Folge von Feldstudie wird es wild, ehrlich und nochmal
neuseeländisch. Zu Gast ist Isabel, die ursprünglich aus
Deutschland kommt, mittlerweile in Neuseeland lebt und dort die
Jagd für sich entdeckt hat. Nicht über den klassischen Weg mit
Jagdschein, Revier und deutscher Vereinsstruktur, sondern mitten
hinein in eine Welt, in der Jagd oft Selbstversorgung, Pest Control
und Outdoor Abenteuer zugleich ist. Es geht um invasive Arten,
volle Tiefkühltruhen, lange Märsche durch den Busch, um Ziegen,
Hirsche, Possums, Wildschweine und die Frage, warum Jagd in
Neuseeland nicht einfach mit deutschen Maßstäben bewertet werden
kann. Isabel erzählt von Schuldgefühlen beim ersten erlegten Tier,
von der Verantwortung hinter einem Schuss, von Unterschieden
zwischen deutscher Waidgerechtigkeit und neuseeländischer
Notwendigkeit und davon, warum ein Tier manchmal nicht nur Fleisch
ist, sondern eine Geschichte im Gefrierbeutel. Außerdem geht es um
Frauen in der Jagd, Isabels Projekt Wild Chicks NZ und die Frage,
warum Selbstvertrauen manchmal damit beginnt, selbst rauszugehen,
selbst zu lernen und nicht immer nur das Anhängsel von jemand
anderem zu sein. Eine Folge über Freiheit, Verantwortung,
kulturelle Unterschiede und darüber, dass Jagd manchmal mehr Fragen
stellt, als sie beantwortet. Oder anders gesagt: Deutschland hat
Muttertierschutz. Neuseeland hat Busch, Sandflies und Tiere, die
eigentlich gar nicht dort sein sollten. Beides erklärt einiges. Ihr
findet Isabell und ihr Projekt auf Instagram unter @wild_chix_nz.
Folgt ihr unbedingt, wenn ihr mehr über Jagd, Fischen, Outdoorleben
und Frauen in der neuseeländischen Jagd erfahren wollt. Und wenn
euch die Folge gefallen hat, freue ich mich wie immer riesig über
eine Bewertung für den Podcast. Damit helft ihr Feldstudie dabei,
noch mehr Menschen zu erreichen, die Jagd nicht nur sehen, sondern
verstehen wollen.
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