Revolutionärinnen der Fürsorge und Freiheit

Revolutionärinnen der Fürsorge und Freiheit

vor 1 Tag
Sie forderten eine staatliche Entschädigung für Mutterschaft und wollten das Erbrecht abschaffen. Schon vor 200 Jahren propagierten die Saint-Simonistinnen die Befreiung der Frauen. Die Radikalität ihres Denkens fasziniert bis heute. Und irritiert.
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Beschreibung

vor 1 Tag
Sie forderten eine staatliche Entschädigung für Mutterschaft und
wollten das Erbrecht abschaffen. Schon vor 200 Jahren propagierten
die Saint-Simonistinnen die Befreiung der Frauen. Die Radikalität
ihres Denkens fasziniert bis heute. Und irritiert. 1832 gründeten
Arbeiterinnen und Autodidaktinnen in Paris die Zeitschrift «La
Femme libre». Sie schrieben gegen Ausbeutung und Tyrannei an und
für die Befreiung der Frauen. «Diese Frauen ergriffen das Wort, das
ihnen niemand erteilt hatte», sagt die Historikerin Caroline Arni.
In ihrem Buch «Wir, nicht wir – Frühsozialistischer Feminismus»
erzählt sie die Geschichte dieser revolutionären Frauen. Bei
Perspektiven fragen wir: Was bleibt vom Erbe dieser
«unwahrscheinlichen Autorinnen», die die Abstammung von der Mutter
zum Ausgangspunkt einer Theorie der Gleichheit machten? Gast:
Caroline Arni, Historikern Buchhinweis: Wir, nicht wir -
Frühsozialistischer Feminismus. Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 2026
Autorin: Anna Jungen
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