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  4. Was Spinnen mit Menschen verbindet 
Da hängt sie. Fett und schwarz am Garagentor. Ich habe echt Angst
oder eher großen Ekel vor Spinnen. Vielleicht kennst du das? Es
schüttelt einen. Irgendwie reicht der bloße Anblick sich zu
schaudern.  Eine Freundin hat diese dicke fette schwarze
Spinne entdeckt. Die da wohl schon seit ein paar Wochen am
Garagentor hängt. Sie hat einen schrecklich schwarzen, fast
glänzenden Körper. Ich kann sie kaum beschreiben, weil ich, seitdem
ich weiß, dass sie da ist, einen riesigen Bogen um sie jeden Tag
mache.  Ist das so, wenn man das Eklige im Leben entdeckt
hat, dann macht man einen Bogen darum? Die Freundin ging mit der
Spinne ganz anders um, als sie sie entdeckte und ging sogar näher
ran. Ich kreischte schon fast aus dem Hintergrund, dass sie sich
von dem Vieh besser fernhält. Die Freundin schaute nur über ihre
Schulte, der Spinne zugewandt und grinste mich an.  Ist
meine Angst doch kindisch. Unangebracht.  Angst ist nie
unangebracht. Sie ist ein Warnsignal.  Aber statt die
Spinne zu ignorieren, fand ich sie immer spannender und so stellten
sich plötzlich Fragen. Sind Spinnenkinder eigentlich direkt auf
sich allein gestellt? Haben sie sofort ihr eigenes Netz? Ist jede
Spinne immer allein?  Spinnenkinder fliegen mit einem
Faden aus dem Brut-Netz mit einem Windhauch fort und bauen dann ihr
eigens. Da starten sie ihr Netz mit dem elterlichen
Faden.  Ich glaube, wir haben auch so etwas. Der Faden,
der uns in die Welt hinausgetragen hat und an dem wir anknüpfen,
ist für mich die Tatsache, dass wir Abbild Gottes sind. Und da
passt auch der Windhauch.  Der Atem Gottes. Etwas von
Gott selbst hat uns den Startschuss ins Leben ermöglicht. Wir
fangen nie bei null an. Ganz am Anfang nicht. Und auch jetzt
nicht.  Wir sind immer getragen. Unser Flugfaden ins
Leben ist von Gott. Unser Windhauch, der uns in die Welt trägt, ist
Gottes Geist. 
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„Was Spinnen mit Menschen verbindet “

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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