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Beschreibung
vor 1 Tag
S3F15 - „I had the time of my life“ - huch, denkt sich Rufus, als
die berühmte Melodie aus Jennys Kinderzimmer dröhnt. „Wenn sie
Dingsi Dongsing guckt, kann ich ja in meiner Erziehung nicht so
viel falsch gemacht haben.“, murmelt er schmunzelnd und widmet
sich lieber wieder seinen eigenen Problemen. Da wären einmal
natürlich Lily und ihre Eheprobleme, die Rufus am liebsten noch
ein paar weitere Monate ignorieren würde. Und dann muss er auch
noch Jack Bass verklickern, dass er wirklich, aber wirklich
überhaupt gar keinen Nerv auf einen gemeinsamen Zumba-Kurs mit
diesem spitzbübischen Schlitzohr hat.
Ja, es mangelt dem Bösewicht der Upper East Side an einer
Freizeitbeschäftigung (und gutem Benehmen sowieso). Ein richtiger
Job wäre für Jack Bass aber auch nicht verkehrt, damit er endlich
seinen geliebten Neffen in Frieden lässt. Kann doch nicht wahr
sein, dass dieser erwachsene Mann beruflich so lost ist, dass
nichtmal die Agentur für Arbeit sich seiner annimmt. Ein Obstkorb
und ein nettes Team als Benefit - das muss doch heutzutage
reichen?!
Ist Elizabeth Fisher eigentlich auch an einem Posten im Empire
interessiert oder was ist ihr Motiv? Girl, what?! Da müssen wir
fast mit Amanda Lasher schimpfen, dass sie Elizabeth mit dieser
bodenlosen Aktion auf Chuck und uns Melanies loslässt.
Apropos Amanda… Wir wissen Ihre Arbeit sehr zu schätzen, Mrs.
Lasher. Wenn unsere Anmerkungen bisweilen respektlos rüberkommen,
liegt das an uns. Nicht an Ihnen. Bitte hören Sie weiter diesem
kleinen Podcast zu und vergessen Sie nicht uns bei Ihrem nächsten
Erfolgsprojekt dazuzuholen - we ️ u!
P.S.: Das folgende Rezept geht an alle Melanies da draußen, die
sich denken: Off Campus und Garrett Graham who? We got you! Auch
wenn er uns in diesen Folgen den ein oder anderen ick gibt,
verdient er auch weiterhin einen Platz in unseren Herzen: Rufus
Humphrey & sein Waffeleisen 🧇
Rufus Humphreys legendäre
Anti-Vampir-Waffeln
“Frühstück ist keine Mahlzeit. Frühstück ist eine
Liebeserklärung.”
— Rufus Humphrey, vermutlich, während er in seiner Brooklyn-Küche
steht und sich fragt, warum seine kleine J schon wieder ein
Teenager Drama verursacht.
Die “Stake Through My Heart”-Waffeln
Diese Waffeln sind das kulinarische Äquivalent eines sanften
Brooklyn-Folk-Songs: außen goldbraun, innen fluffig, mit einer
überraschenden Knoblauchnote, die selbst jahrhundertealte Vampire
kurz vergessen lässt, wen sie eigentlich aussaugen wollten.
Zutaten (für 4 große Waffeln)
* 250 g Mehl
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 1 EL Zucker
* 2 Eier
* 350 ml Buttermilch
* 75 g geschmolzene Butter
* 3 Zehen gerösteter Knoblauch
* 50 g frisch geriebener Parmesan
* 1 EL gehackter Rosmarin
* etwas schwarzer Pfeffer
* Butter fürs Waffeleisen
Für die “Brooklyn Butter”
* 100 g weiche Butter
* 1 kleine geröstete Knoblauchzehe
* 1 TL Honig
* etwas Zitronenabrieb
Zubereitung
1. Knoblauchzehen in Alufolie wickeln und bei 180 Grad etwa 25
Minuten rösten, bis sie weich und süßlich sind.
2. Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen.
3. Eier, Buttermilch und Butter verrühren.
4. Den gerösteten Knoblauch zerdrücken und mit Parmesan und
Rosmarin in die flüssigen Zutaten geben.
5. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
6. Im gefetteten Waffeleisen goldbraun ausbacken.
7. Für die Butter alle Zutaten cremig verrühren und auf die
heißen Waffeln geben.
Rufus’ Serviervorschlag
Mit knusprigem Bacon, etwas Ahornsirup und einem sehr langen,
unangenehmen Gespräch über Gefühle servieren.
Offizielle Warnung
Diese Waffeln:
* vertreiben Vampire,
* retten keine Familienbeziehungen,
* verhindern keine Intrigen auf der Upper East Side,
* können jedoch dazu führen, dass jemand sagt: “Ach, wenn er ein
Vampir wäre, könnte ich Knoblauch in die Waffeln machen, die sie
dann doch nicht isst.“
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