Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen
In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen
Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz:
Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI
Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich
Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war
Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere
einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der
SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und
als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam
ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht
es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und
Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als
attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose
über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht
würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0
einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und
weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem:
Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst
ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb
er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein
grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast:
Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der
EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie
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