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Beschreibung
vor 21 Stunden
In dieser Folge sprechen wir über die Mediennutzung von Kindern
zwischen 0 und 6 Jahren. Wir ordnen ein, warum dieses Thema gerade
bei sehr kleinen Kindern wichtig ist und warum dafür aus unserer
Sicht besondere Regeln gelten müssen. Wir besprechen Empfehlungen
von WHO sowie aus Österreich und Deutschland. Dabei geht es vor
allem um Bildschirmzeit, etwa keine Zeit für Kinder unter 1 oder 2
Jahren beziehungsweise sehr begrenzte Zeit für ältere Kinder,
möglichst immer in Begleitung. Wir machen auch deutlich, dass diese
Empfehlungen meist nicht zwischen einzelnen Medienformen
unterscheiden. Wir greifen Zahlen aus Österreich und Deutschland
auf. Laut einer älteren Befragung nutzten bereits 72 Prozent der 0-
bis 6-Jährigen gelegentlich internetfähige Geräte. Außerdem
besprechen wir, dass auch Hörspiele und Geräte wie die Toniebox
eine Rolle in der Mediennutzung kleiner Kinder spielen. Ein
weiterer Schwerpunkt ist die Forschung zu möglichen Effekten. Wir
halten fest, dass Zusammenhänge mit Sprache, Sozialverhalten und
Motorik zwar gemessen werden, aber klein sind und von vielen
Faktoren abhängen. Dazu zählen unter anderem wirtschaftliche Lage,
Bildung und Betreuungssituation in den Familien. Wir sprechen auch
darüber, was in der Praxis beobachtet wird: Kinder frieren manchmal
vor Bildschirmen ein, werden reizbarer beim Ausschalten und
reagieren mit Wut. Aus dem Kindergarten berichten wir außerdem,
dass Freispiel, Fantasie und sprachliche Interaktion teils
zurückgehen und digitale Inhalte, Figuren und Geräusche sehr
präsent sind. Zum Schluss gehen wir auf EdTech-Angebote für
Kleinkinder ein. Wir unterscheiden zwischen begleiteten,
forschungsbasierten Lernangeboten und stark monetarisierten
Produkten. Unser Fazit ist, dass Mediennutzung in diesem Alter
möglichst begleitet sein sollte und dass Eltern die Qualität und
die Absicht hinter Angeboten mitbedenken müssen.
zwischen 0 und 6 Jahren. Wir ordnen ein, warum dieses Thema gerade
bei sehr kleinen Kindern wichtig ist und warum dafür aus unserer
Sicht besondere Regeln gelten müssen. Wir besprechen Empfehlungen
von WHO sowie aus Österreich und Deutschland. Dabei geht es vor
allem um Bildschirmzeit, etwa keine Zeit für Kinder unter 1 oder 2
Jahren beziehungsweise sehr begrenzte Zeit für ältere Kinder,
möglichst immer in Begleitung. Wir machen auch deutlich, dass diese
Empfehlungen meist nicht zwischen einzelnen Medienformen
unterscheiden. Wir greifen Zahlen aus Österreich und Deutschland
auf. Laut einer älteren Befragung nutzten bereits 72 Prozent der 0-
bis 6-Jährigen gelegentlich internetfähige Geräte. Außerdem
besprechen wir, dass auch Hörspiele und Geräte wie die Toniebox
eine Rolle in der Mediennutzung kleiner Kinder spielen. Ein
weiterer Schwerpunkt ist die Forschung zu möglichen Effekten. Wir
halten fest, dass Zusammenhänge mit Sprache, Sozialverhalten und
Motorik zwar gemessen werden, aber klein sind und von vielen
Faktoren abhängen. Dazu zählen unter anderem wirtschaftliche Lage,
Bildung und Betreuungssituation in den Familien. Wir sprechen auch
darüber, was in der Praxis beobachtet wird: Kinder frieren manchmal
vor Bildschirmen ein, werden reizbarer beim Ausschalten und
reagieren mit Wut. Aus dem Kindergarten berichten wir außerdem,
dass Freispiel, Fantasie und sprachliche Interaktion teils
zurückgehen und digitale Inhalte, Figuren und Geräusche sehr
präsent sind. Zum Schluss gehen wir auf EdTech-Angebote für
Kleinkinder ein. Wir unterscheiden zwischen begleiteten,
forschungsbasierten Lernangeboten und stark monetarisierten
Produkten. Unser Fazit ist, dass Mediennutzung in diesem Alter
möglichst begleitet sein sollte und dass Eltern die Qualität und
die Absicht hinter Angeboten mitbedenken müssen.
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