Unsere top Learnings und Fails in der PR. Über Agenturen, Home-Office und lebenslanges Lernen. (Episode 79)

Unsere top Learnings und Fails in der PR. Über Agenturen, Home-Office und lebenslanges Lernen. (Episode 79)

vor 4 Jahren
Talking Digital unter Drei
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Wir interviewen inspirierende Menschen, die unsere Zukunft gestalten.

Beschreibung

vor 4 Jahren
Timo hat eine Twitterperle entdeckt. Der Journalist Alex Lieberman
hat erfolgreiche Gründer:innen auf Twitter gefragt, welche großen
Fehler sie beim Aufbau ihres Business gemacht haben. Diese
Learnings nehmen Kristin, Timo und Sachar in dieser Folge zum
Anlass, um auf die PR-Branche schauen. Timo startet seine PR-Fails
damit, dass nett sein nicht immer hilfreich ist. „Ich war häufig
viel zu nett, anstatt Dinge direkt zu benennen.“ Schließlich sei es
ja sogar sehr hilfreich, bei Mitarbeiter:innen wie Kund:innen
konstruktives Feedback zu äußern. Das spielt auch bei seinem
zweiten Learning eine Rolle: Denn eine direkte Kommunikation beim
Erwartungsmanagement und bei der Zielsetzung hätte er gerne schon
früher angewendet. Kristin Learnings beziehen sich auf fehlende
Kommunikation anstatt von Reputationsbildung das Finden von
richtigen Kommunikationsanlässen für größere Agenda
Setting-Kampagnen und wie das Tagesgeschäft in
Kommunikationsabteilungen auch in Krisenzeiten erfolgreich
weiterlaufen kann, anstatt das eine ganze Abteilung lahm zu legen.
Sachar größter Fail bestand im Beharren und Verharren an einer
Strategie, die man initial erstellt hat. Klar, braucht es für eine
substanzielle Kommunikation eine Basis, die auf den Status quo
ausgelegt ist. Aber viele Businesses sind heute so agil, dass eine
gute Strategie fortwährend auf den Prüfstand gestellt werden
sollte. Kristin bringt außerdem das Thema Weiterbildung in der
Kommunikation in die Diskussionsrunde ein. Dabei geht es vor allem
darum, wie es gelingen kann, lebenslanges Lernen zu
institutionalisieren. Nach der Ausbildung (einem Traineeship oder
einem Volontariat) steht in der Kommunikation regelmäßig ein
Kongress oder eine Weiterbildung an. Kristin beschäftigt aber die
Frage, wie man es schaffen kann, Teams ständig weiterzuentwickeln.
Und zum Schluss muss Sachar zugeben, dass er sich in Rage geärgert
hat, als er bei W&V auf ein Interview mit Alexandra Groß,
Präsidentin der GPRA, gestoßen ist. Es ging dabei um die Forderung,
dass Agentur-Mitarbeiter:innen nun endlich wieder zurück ins Büro
sollten, da nur so kreative Arbeit entstehen könne. Sachar sieht
das grundlegend anders. Seiner Meinung nach entsteht so ein
Arbeitsbild, das sich gegen jegliche Veränderungen und Technologie
sträube. Ja, ein Büro als Ort der Zusammenkunft kann Sinn machen,
ist aber bei weitem kein Muss. Sowohl ein gutes Onboarding und als
auch hervorragende strategische und kreative Arbeit funktionieren
Dank vieler Tools heute mindestens genauso gut.
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