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Beschreibung
vor 1 Woche
Plötzlich Rentner. Ein Satz, der nach Freiheit klingt. Nach
Ausschlafen, Reisen, Garten, Enkelkindern und endlich keinem
Montagmorgen mehr, der schon am Sonntagabend im Nacken sitzt. Aber
was, wenn sich diese Freiheit am Anfang gar nicht frei anfühlt? Für
Männer, die jahrzehntelang über Beruf, Verantwortung,
Entscheidungen und Zuständigkeit definiert waren, kann der erste
leere Montagmorgen erstaunlich laut werden. Kein Termin. Kein
Anruf. Keiner braucht bis zehn Uhr eine Einschätzung. Der Beruf war
nie nur Arbeit. Er war Struktur, Rhythmus, Gesprächsstoff,
Zugehörigkeit und oft auch eine Rolle, die sofort erklärte, wer man
war. Und dann sagt man plötzlich: Ich bin im Ruhestand. Das klingt
sachlich. In den eigenen Ohren kann es aber klingen wie: Ich war
mal. In dieser Folge geht es nicht um Rententipps, Reisepläne oder
die übliche Broschürenfreude über die dritte Lebensphase. Es geht
um den Moment, in dem ein Mann merkt: Die alte Form trägt nicht
mehr. Aber fertig ist er deshalb noch lange nicht. Es geht um
Bedeutungsverlust, Familie, Partnerschaft, Alleinleben, neue
Aufgaben, alte Reflexe und die Frage, was bleibt, wenn keiner mehr
automatisch etwas von einem will. Vielleicht beginnt ein neuer
Abschnitt nicht mit großen Erkenntnissen. Vielleicht beginnt er mit
einem ehrlichen Satz: Ich bin doch noch nicht fertig.
Ausschlafen, Reisen, Garten, Enkelkindern und endlich keinem
Montagmorgen mehr, der schon am Sonntagabend im Nacken sitzt. Aber
was, wenn sich diese Freiheit am Anfang gar nicht frei anfühlt? Für
Männer, die jahrzehntelang über Beruf, Verantwortung,
Entscheidungen und Zuständigkeit definiert waren, kann der erste
leere Montagmorgen erstaunlich laut werden. Kein Termin. Kein
Anruf. Keiner braucht bis zehn Uhr eine Einschätzung. Der Beruf war
nie nur Arbeit. Er war Struktur, Rhythmus, Gesprächsstoff,
Zugehörigkeit und oft auch eine Rolle, die sofort erklärte, wer man
war. Und dann sagt man plötzlich: Ich bin im Ruhestand. Das klingt
sachlich. In den eigenen Ohren kann es aber klingen wie: Ich war
mal. In dieser Folge geht es nicht um Rententipps, Reisepläne oder
die übliche Broschürenfreude über die dritte Lebensphase. Es geht
um den Moment, in dem ein Mann merkt: Die alte Form trägt nicht
mehr. Aber fertig ist er deshalb noch lange nicht. Es geht um
Bedeutungsverlust, Familie, Partnerschaft, Alleinleben, neue
Aufgaben, alte Reflexe und die Frage, was bleibt, wenn keiner mehr
automatisch etwas von einem will. Vielleicht beginnt ein neuer
Abschnitt nicht mit großen Erkenntnissen. Vielleicht beginnt er mit
einem ehrlichen Satz: Ich bin doch noch nicht fertig.
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