Kiebitzschutz am Schmiechener See oder wie man ein komplexes Problem auf die Fuchsjagd reduziert (Teil 1)

Kiebitzschutz am Schmiechener See oder wie man ein komplexes Problem auf die Fuchsjagd reduziert (Teil 1)

vor 1 Woche
Klimawandel und Wassermangel: Bedrohung für die Kiebitzbrut
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Beschreibung

vor 1 Woche

Der Schmiechener See im Urdonautal auf der Schwäbischen
Alb ist ein Flachwassersee ohne eigenen Abfluss,
der einzige Zufluss ist der Siegenbach. Der See ist von jeher
sehr witterungsabhängig, die Wasserstände schwanken stark: Durch
den fehlenden Abfluss und die geringe Tiefe dehnt sich der See
bei starken Regenfällen schnell aus und überflutet das Gebiet
weiträumig, während längere Trockenheit regelmäßig dazu führt,
dass der See fast austrocknet und nur noch vereinzelt kleine
Wasserstellen zu finden sind. Zudem besteht das Problem der
zunehmenden Verlandung, Weiden und Büsche breiten sich aus,
Nährstoffeinträge aus der umliegenden Landwirtschaft befördern
das in diesem Fall unerwünschte Pflanzenwachstum zusätzlich.
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