Beschreibung
vor 2 Wochen
Therapieresistent klingt oft wie ein endgültiges Urteil. Aber
bedeutet eine nicht wirksame Therapie wirklich, dass ein Mensch
„nicht behandelbar“ ist?
In dieser Folge von AhaWissenschaft schauen wir vorsichtig und
wissenschaftsnah auf die Frage, warum Therapien manchmal nicht
ausreichend helfen. Dabei geht es um den Unterschied zwischen
echter Therapieresistenz und sogenannter Pseudoresistenz: also
Situationen, in denen zum Beispiel eine falsche Diagnose,
unbehandelte Begleiterkrankungen, Schlafprobleme, Schmerzen,
Sucht, Dauerstress, fehlende therapeutische Passung oder
mangelndes Vertrauen den Behandlungserfolg erschweren können.
Außerdem sprechen wir über PTBS, komplexe Traumafolgestörungen,
traumafokussierte Psychotherapien, phasenorientierte Ansätze und
darüber, warum neue Verfahren wie Ketamin, MDMA oder
Neurofeedback nicht als einfache Wundermittel dargestellt werden
sollten.
Die zentrale Botschaft dieser Folge:
Wenn Therapie nicht geholfen hat, heißt das nicht automatisch: Du
bist gescheitert. Oft heißt es: Man muss genauer hinschauen.
Wichtig:
Diese Folge ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder
psychiatrische Beratung. Sie dient der allgemeinen
wissenschaftlichen Einordnung. Wenn du selbst betroffen bist,
besprich individuelle Fragen bitte mit qualifiziertem
Fachpersonal.
AhaWissenschaft — neugierig bleiben, aber sauber unterscheiden:
Was ist belegt, was ist Hoffnung, und was ist noch Forschung?
Weitere Episoden
19 Minuten
vor 4 Tagen
15 Minuten
vor 5 Tagen
24 Minuten
vor 5 Tagen
26 Minuten
vor 6 Tagen
22 Minuten
vor 6 Tagen
Abonnenten
Paderborn
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.