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Beschreibung
vor 1 Tag
00:00:00 Etwas goldener Staub
00:00:34 Ein Impuls
00:01:02 Verweilen in der Gegenwart
Der Blog und Podcast mit den Lebensspuren im Alltag geht in die
Verlängerung. Auch nach Pfingsten mache ich mich weiter auf das,
was verborgen im Alltag glänzt.
Einleitung zur letzten Staffel: Nach der Staffel mit der Via
Francigena geht es nun durch die Osterzeit. Wie mag es Maria
Magdalena und all den anderen ergangen sein? Jesus lebt und sie
begegnen ihm. Und dann? Kommt Bewegung in das Ganze, die
Apostelgeschichte berichtet davon, jedoch auch nur in Auszügen.
Von einigen markanten Personen wird erzählt, wie von Petrus und
Paulus, von anderen nicht.
Doch wie veränderte sich der Alltag der einen wie der anderen? Es
dauert nicht lange und die ersten Legenden entstehen. Später, im
Mittelalter, bringt Jacob von Voragine eine ganze Sammlung an
Legenden heraus. Manches ist arg übertrieben und klingt in
heutigen Ohren kitschig, anderes ist frei erfunden mit
weitreichender Wirkung, zum Beispiel bei Maria Magdalena. Doch
haben sie einen goldenen Kern: Es sind Berichte von
Heiligen, also von Menschen, die auf ihre Weise - wie Maria
Magdalena und die anderen – Jesus begegnet sind. „Legenda Aurea“
heißt diese Sammlung, die „goldene Legende.“
Blog und Podcast werden sich bis Pfingsten auf die Suche nach
goldenen Momenten von Ostern im Alltag machen, nicht auf das
Spektakuläre, sondern auf das Kleine, auf den Goldstaub achten.
Denn in Anlehnung an Madeleine Delbrêl, die vom „Zeitstaub“
sprach, der uns im Alltag für Gott zur Verfügung steht, ist es in
der Regel nicht so, dass Gott uns sozusagen einen Goldbarren
seiner Gegenwart in die Hand gibt, wohl aber etwas Goldstaub, der
sich hier und da verteilt und uns daran erinnert: Das Leben lebt.
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