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Beschreibung
vor 1 Woche
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 25. Mai 2026! Seit fast
fünf Jahren werden im Abschiebegefängnis Glückstadt Menschen aus
Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern festgehalten
– nicht wegen Straftaten, sondern um ihre Abschiebung
sicherzustellen. Kritikerinnen und Kritiker sprechen von
institutionellem Rassismus, Isolation und unmenschlichen
Haftbedingungen. Berichtet wird von psychischem Druck, mangelnder
medizinischer Versorgung, Hungerstreiks und Protesten gegen die
Inhaftierung. Die Landesregierung bezeichnet das Modell als „Wohnen
minus Freiheit“ – für Betroffene bedeutet es jedoch Stacheldraht,
Überwachung und permanente Unsicherheit. Initiativen gegen
Abschiebehaft sehen Glückstadt als Teil eines europäischen
Grenzregimes, das Abschottung und Entrechtung weiter verschärft.
Sie fordern die Abschaffung von Abschiebeknästen und rufen für den
7. Juni zu einer überregionalen Demonstration in Glückstadt auf. In
Post-Timmy-Zeiten ist die Frage, wie eine Gesellschaft mit Menschen
umgeht, die Schutz suchen, sehr berechtigt, wie ich finde, und
deshalb weise ich schon einmal jetzt auf die bevorstehende
Demonstration in Glückstadt hin. FREIHEIT FÜR ALLE INHAFTIERTEN!
Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Marktplatz
Demokratie setzt Impulse auf dem Großflecken +++ „Natur retten
statt Regeln schleifen“ zum Tag der Artenvielfalt +++ Schüler
machen NS-Geschichte in Neumünster sichtbar Musik: Kurhaus (Bad
Bramstedt) Escapado (Flensburg) angora club (Flensburg)
Sendeschluss (Neunburg Vorm Wald)
fünf Jahren werden im Abschiebegefängnis Glückstadt Menschen aus
Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern festgehalten
– nicht wegen Straftaten, sondern um ihre Abschiebung
sicherzustellen. Kritikerinnen und Kritiker sprechen von
institutionellem Rassismus, Isolation und unmenschlichen
Haftbedingungen. Berichtet wird von psychischem Druck, mangelnder
medizinischer Versorgung, Hungerstreiks und Protesten gegen die
Inhaftierung. Die Landesregierung bezeichnet das Modell als „Wohnen
minus Freiheit“ – für Betroffene bedeutet es jedoch Stacheldraht,
Überwachung und permanente Unsicherheit. Initiativen gegen
Abschiebehaft sehen Glückstadt als Teil eines europäischen
Grenzregimes, das Abschottung und Entrechtung weiter verschärft.
Sie fordern die Abschaffung von Abschiebeknästen und rufen für den
7. Juni zu einer überregionalen Demonstration in Glückstadt auf. In
Post-Timmy-Zeiten ist die Frage, wie eine Gesellschaft mit Menschen
umgeht, die Schutz suchen, sehr berechtigt, wie ich finde, und
deshalb weise ich schon einmal jetzt auf die bevorstehende
Demonstration in Glückstadt hin. FREIHEIT FÜR ALLE INHAFTIERTEN!
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