Reichtum der Grussliste in Römer 16 // Roger Liebi // Pfingsten 26 #4

Reichtum der Grussliste in Römer 16 // Roger Liebi // Pfingsten 26 #4

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

«Grüßt... grüßt... grüßt...» – die Grußliste am Ende des
Römerbriefs wirkt auf den ersten Blick oft wie eine formelle,
vielleicht sogar etwas trockene Aneinanderreihung von Namen. Doch
weit gefehlt! In dieser Botschaft tauchen wir in den gewaltigen
Reichtum von Römer 16 ein und entdecken, dass die 33 namentlich
erwähnten Personen alles andere als Zufall sind. Gott kennt uns
beim Namen, und hier lernen wir, dass wir in seinen Augen keine
Fließbandware sind. Wir sind keine identisch klingenden
«Yamaha-Flügel», sondern meisterhafte, handgefertigte
«Steinway-Klaviere» – absolute Originale, von denen jedes seinen
eigenen, wertvollen Klang hat.


Wir schauen uns die spannenden Lebensgeschichten der hier
erwähnten Personen genauer an. Da ist zum Beispiel die «rein und
hell strahlende» Phöbe, die als Überbringerin diesen theologisch
so wichtigen Brief nach Rom brachte. Wir lernen zudem von Priska
und Aquila, einem Ehepaar, das für das Reich Gottes maximal
flexibel war und für Paulus sogar den eigenen Hals riskierte.
Besonders faszinierend ist es zu sehen, wie Menschen mit stark
heidnisch geprägten Namen wie «Aristobulus» oder «Narzissus» zum
Glauben kamen. Sie zeigen, dass Christus das Leben völlig neu
ausrichtet – ganz unabhängig davon, welche Erwartungen einst an
diese Namen geknüpft wurden.


Schließlich beleuchtet der Vortrag, was das griechische Wort für
grüßen («aspazomai») wirklich bedeutet: ein tiefes, herzliches
An-sich-Ziehen. Genau diese echte, von Liebe geprägte
Verbundenheit der Geschwister gilt es heute umso mehr vor
Spaltungen zu bewahren, auch wenn jeder Einzelne – vom «Primus»
bis zum «Quartus» – seine ganz eigene Geschichte mitbringt.
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