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vor 3 Tagen
Das „Ich" im Journalismus – ist es narzisstische Nabelschau oder
das ehrlichste Werkzeug, das wir haben, um Wirklichkeit zu
beschreiben? In dieser Folge von „Alles muss raus" trifft Thilo
Mischke die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, deren Buch
„Gegenwart machen" sich mit der Geschichte des deutschsprachigen
Pop-Journalismus beschäftigt – von Tempo, Neon und Allegra bis zu
Christian Kracht, Sibylle Berg und den großen Vorbildern des
amerikanischen New Journalism wie Hunter S. Thompson und Tom Wolfe.
Die beiden sprechen über die goldenen Jahre, in denen Reporter mit
prall gefüllten Spesenkassen monatelang recherchieren durften und
Texte am Ende doch nicht gedruckt wurden. Über harte Textchefs der
alten Schule, die heute in Marokko ihren Ruhestand genießen. Über
die Frage, warum das Ich im Print fast verschwunden ist, während es
in Reels, Reportagen und Streamingformaten omnipräsent geworden ist
– allerdings oft ohne die Selbstreflexion, die den Pop-Journalismus
einst auszeichnete. Außerdem: Warum Eitelkeit den Journalismus
krank macht, was KI nicht ersetzen kann, weshalb Bibliotheken in
Zeiten von ChatGPT wieder wichtiger werden, wie
Geschlechterverhältnisse die legendäre Redaktionskultur prägten –
und es geht auch um die Frage, ob es so etwas wie einen
ostdeutschen Pop-Journalismus eigentlich gab. Hast du Fragen,
Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht
an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf
Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und
wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf
Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du
möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier*
entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
das ehrlichste Werkzeug, das wir haben, um Wirklichkeit zu
beschreiben? In dieser Folge von „Alles muss raus" trifft Thilo
Mischke die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, deren Buch
„Gegenwart machen" sich mit der Geschichte des deutschsprachigen
Pop-Journalismus beschäftigt – von Tempo, Neon und Allegra bis zu
Christian Kracht, Sibylle Berg und den großen Vorbildern des
amerikanischen New Journalism wie Hunter S. Thompson und Tom Wolfe.
Die beiden sprechen über die goldenen Jahre, in denen Reporter mit
prall gefüllten Spesenkassen monatelang recherchieren durften und
Texte am Ende doch nicht gedruckt wurden. Über harte Textchefs der
alten Schule, die heute in Marokko ihren Ruhestand genießen. Über
die Frage, warum das Ich im Print fast verschwunden ist, während es
in Reels, Reportagen und Streamingformaten omnipräsent geworden ist
– allerdings oft ohne die Selbstreflexion, die den Pop-Journalismus
einst auszeichnete. Außerdem: Warum Eitelkeit den Journalismus
krank macht, was KI nicht ersetzen kann, weshalb Bibliotheken in
Zeiten von ChatGPT wieder wichtiger werden, wie
Geschlechterverhältnisse die legendäre Redaktionskultur prägten –
und es geht auch um die Frage, ob es so etwas wie einen
ostdeutschen Pop-Journalismus eigentlich gab. Hast du Fragen,
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