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Beschreibung
vor 4 Tagen
Nordmazedonien und seine nervigen Nachbarn.
Der Weg in die EU hat sich für Nordmazedonien in ein Labyrinth
verwandelt. Und das, obwohl das Land bereits im April 2001 einen
Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag mit der EU
unterzeichnet hat - ein halbes Jahr früher als Kroatien, das 2013
beitrat. Der Grund für die Verzögerung war ein historischer
Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Um diesen
beizulegen, änderte Mazedonien seinen Namen in Nordmazedonien.
Mit Bulgarien legte der nächste Nachbar ein Veto ein. Das
Resultat: Die EU verliert an Popularität und Glaubwürdigkeit. Im
kleinen Nordmazedonien lässt sich beobachten, warum die
Erweiterung ein so lähmender Prozess ist: Länder, die bereits im
"Club" sind, können jederzeit ein Veto einlegen.
Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger.
Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 05. 2026.
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