Interview 3: Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis

Interview 3: Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis

vor 2 Wochen
mit Nathalie Krall (Kunsthistorikerin, Initiatori…
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Journalist und Moderator Hamzi Ismail trifft in j…

Beschreibung

vor 2 Wochen
mit Nathalie Krall (Kunsthistorikerin, Initiatorin vom ArtVenture
Club e.V.) und Valeria Geritzen (Kultur- und
Transformationsmanagerin, Initiatorin der ErdCharta Ideenwerkstatt
Warburg) Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft)
und Matthias Wanner (Nachhaltigkeitswissenschaftler, Facilitator)
Im dritten KuDiNa³-Interview »Glokale Werte: Kultur als nachhaltige
Praxis« gehen die Kunsthistorikerin und Initiatorin des ArtVenture
Club e.V. Nathalie Krall und die Kultur- und
Transformationsmanagerin, Initiatorin der ErdCharta Ideenwerkstatt
Warburg Valeria Geritzen von eigenen Erfahrungen im Kulturbereich
aus, für die Werte zu Wegweisern geworden sind, die jeweils lokal
bis global eine hohe Relevanz haben und im Zusammenspiel mit
Digitalität zu ihren nachhaltigen Praktiken beitragen. Moderiert
wird das Gespräch von dem Nachhaltigkeitswissenschaftler,
Facilitator und Psychologen Matthias Wanner und für die
Kulturpolitische Gesellschaft von der Dramaturgin und
Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Dr. Uta Atzpodien. An
der Schnittstelle von Kunst, Vermittlung, Nachhaltigkeit und
digitaler Teilhabe gestaltet der ArtVenture Club e.V. Formate und
engagiert sich für eine faire und transformative Kunstwelt der
Zukunft. Hierbei spielen Plattformen, Themen rund um
Selbstständigkeit und Nachhaltigkeit im eigenen Kunstkontext, wie
auch das Unterzeichnungen von Selbstverpflichtungen eine Rolle und
vor allem, was dies für die jeweilige eigene Praxis spielt. Mit
monatlichen Veranstaltungen greifen sie auf ein bundesweites und
internationales Netzwerk zurück. Die 2000 verfasste ErdCharta ist
eine internationale Initiative mit 16 Prinzipien: Über das lokale
Engagement mit der ErdCharta Ideenwerkstatt Warburg werden Kultur,
Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel im konkreten
kommunalen Wirken und im Zusammenarbeit mit unterschiedlichen
bürgerschaftlichen Stakeholder:innen und
ErdCharta-Bortschafter*innen in mittelnder Funktion entwickelt.
Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt, begleitet und geleitet:
Welche Rolle spielen glokale Werte für die eigene Arbeit, sei es
als Kompass, Gerüst, Leitlinien oder einfach als Vision? Wie sehen
sie aus? Warum sind sie so wichtig? Wer wird dabei angesprochen?
Warum spielen die Netzwerk- und Beziehungsarbeit dabei eine so
große Rolle? Welche Wirkung entfaltet sich darüber? Wie können die
Digitalität und digitale Werkzeuge die Arbeit fördern? Spannend
ist, in welchem Zusammenspiel sich dabei analoge und digitale Räume
zueinander verhalten. Hürden und Hindernisse sind aufschlussreich:
Welche konkreten kulturpolitischen Forderungen lassen sich daraus
ableiten? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Was könnte das
jeweilige Vorhaben gegen die Wand laufen lassen? Zum Abschluss
erfahren wir, welche Utopien sich für das Zusammenspiel von Kultur,
Digitalität und Nachhaltigkeit manifestieren.
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