Wie im Himmel / Gericht & Hölle – Warum das Gericht eine gute Nachricht ist / Renke Bohlen / 17.05.26

Wie im Himmel / Gericht & Hölle – Warum das Gericht eine gute Nachricht ist / Renke Bohlen / 17.05.26

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

Gott hat den Menschen für das Leben und seine Gegenwart
geschaffen. Doch der freie Wille, den Gott uns aus Liebe gab,
bietet auch die Möglichkeit, sich gegen Gott zu entscheiden.


Die Bibel spricht vom Tag des Gerichts am Ende der Zeit. In
dieser Predigt schlüsselt Renke auf, nach welchen Maßstäben Gott
richtet, was die Konsequenz sein wird und vor allem wer der
Richter ist.


Gott hat keine Freude an Verdammnis, sondern sein Ziel ist
Gerechtigkeit, Wiederherstellung und Heilung. Dabei offenbart er
auch das Verborgene. Er richtet nach unseren Taten, aber auch
nach den Motiven. Er richtet unsere Worte und die Art, wie wir
Barmherzigkeit gezeigt haben. Doch auch das Maß unserer
Erkenntnis, das Maß, das wir an andere anlegen und die Erkenntnis
unserer eigenen Bedürftigkeit spielt eine Rolle.


Kein Mensch würde im Gericht in allen Punkten „unschuldig“
gesprochen werden. Doch Jesus Tod am Kreuz hat unsere Schuld
getragen. Durch Gottes Gnade, die wir im Glauben annehmen dürfen,
können wir gerechtfertigt vor Gott stehen. Christus spricht uns
frei.


Doch was ist mit den Menschen, die diese Gnade nicht annehmen?
Gottes Ziel ist es, eine neue Welt, ohne das Böse zu schaffen,
also muss er das Böse vernichten. Die Bibel spricht von der Hölle
als Ort, wo das Böse endgültig unschädlich gemacht wird. Sie
wurde ursprünglich nicht für den Menschen gemacht, sondern für
Satan und seine Dämonen und alles, was zum Bösen verführt. Doch
der Mensch kann sich entscheiden, sich auf die Seite des Bösen zu
schlagen und sich für Gottes Gnade zu verschließen. Renke zeigt
verschiedene Theorien über die Hölle auf. Werden am Ende
vielleicht doch alle Menschen gerettet (Allversöhnung)? Ist die
Hölle ewige Qual oder wird der Mensch dort am Ende ausgelöscht,
weil er ohne Gott nicht leben kann (Annihilationismus)? Diese
Theorien beziehen sich auf verschiedene Bibelverse und ringen mit
Gottes Souveränität, seiner Liebe und dem freien Willen den
Menschen.


Wichtiger als genau zu verstehen, wie es wohl sein wird, ist die
Frage: Wer ist der Richter? Nicht wir! Gott allein richtet und
sein Urteil ist gerecht. Er ist gut. Jesus ist der Richter und
Anwalt. Gottes Herz ist das des Vaters im Gleichnis vom
verlorenen Sohn. Er ist mehr als bereit zu vergeben und seine
Kinder wieder anzunehmen. Hast du seine Gnade angenommen?


Bibelstellen:


Kolosser 3,2


Matthäus 6,10


1. Mose 2,8-9


Offenbarung 22,1-5


2. Korinther 5,10


Römer 14,12


Prediger 12,14


1. Samuel 16,7


Matthäus 12,36-37


Lukas 23,34


Matthäus 25,35;46


Matthäus 7,1-2


Lukas 6,10


Johannes 3,18


Johannes 5,24


Offenbarung 20,12


Matthäus 25,41


Matthäus 31,41


2. Thessalonicher 1,9


Hebräer 12,29


1. Timotheus 2,4


Daniel 12,2


Offenbarung 14,11


Römer 6,23


Offenbarung 20,14


Psalm 9,8-9


Lukas 15,11-24


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