Oliver Rathkolb: ÖKONOMIE DER ANGST

Oliver Rathkolb: ÖKONOMIE DER ANGST

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Barbara Tóth im Gespräch mit Oliver Rathkolb





ÖKONOMIE DER ANGST.


Die Rückkehr des nervösen Zeitalters





„Rathkolb sieht große Ähnlichkeiten mit der Zeit vor dem Ersten
Weltkrieg und hat sich an einen Epochenvergleich gewagt.“ Kurier





Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und
Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber, und es
erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.
Oliver Rathkolb macht die Ursache an der »ersten und zweiten
Turboglobalisierung« fest. Politische Umwälzungen, ökonomische
Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des
Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften
und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der
Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der
Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der
Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem
»starken Mann« und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für
komplexe Probleme.
Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?





Oliver Rathkolb, geboren 1955, war langjähriger
Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der
Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur
österreichischen und internationalen Zeit- und Kulturgeschichte
sowie Herausgeber der Zeitschrift »zeitgeschichte« und
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der
europäischen Geschichte in Brüssel. Rathkolb ist Vorsitzender des
Wiener Instituts für Kultur und Zeitgeschichte (VICCA) und des
wissenschaftlichen Beirats des Kreisky Forums.





Moderation:  Barbara Tóth, Journalistin,
Autorin und Historikerin, leitende Redakteurin in der
Stadtzeitung FALTER
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