Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Mag. Pharm. Monika Aichberger
vor 1 Woche
Was wäre, wenn die Apotheke von morgen nicht mehr nur Medikamente
abgibt, sondern Gesundheit gestaltet? Wenn sie nicht am Ende einer
Krankheitsgeschichte steht, sondern ganz am Anfang — als Ort der
Prävention, der Beratung, des Vertrauens?
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Beschreibung
vor 1 Woche
Monika Aichberger lebt diese Vision seit Jahrzehnten. Und in diesem
Gespräch erklärt sie, warum das österreichische Gesundheitssystem
genau dort ansetzen muss. Mag. Pharm. Monika Aichberger ist eine
der bekanntesten und engagiertesten Stimmen im österreichischen
Apothekenwesen. Als Apothekerin in Mauthausen steht sie täglich an
der Schnittstelle zwischen Schulmedizin und den Menschen, die Rat
suchen — und zwar nicht immer nur bei Krankheit, sondern oft dann,
wenn sie etwas verändern wollen. Seit 2017 ist sie Vizepräsidentin
der Apothekerkammer Oberösterreich und wurde für die
Funktionsperiode 2022 bis 2027 in diesem Amt bestätigt — ein
deutliches Zeichen des Vertrauens in ihre Person. Was Monika
Aichberger aber von einer reinen Standespolitikerin unterscheidet,
ist ihre tiefe Überzeugung, dass die Apotheke weit mehr kann als
Pillen zählen. Für sie ist Prävention das zentrale Schlagwort im
Gesundheitswesen — und Apotheken sind dabei der niedrigschwelligste
und vertrauenswürdigste Ort, um Menschen zu erreichen: Als
Apothekerin und Heilkräuterfan erklärt sie die Wirkung natürlicher
Helfer aus der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) und
verbindet dieses Wissen in gemeinsamen Programmen mit
Ernährungsansätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Wissenschaft und Naturheilkunde sind für sie kein Widerspruch,
sondern zwei Seiten derselben Medaille. So wurde etwa gemeinsam mit
der Krebsakademie eine europaweit einzigartige Ausbildung
entwickelt, damit Apothekerinnen und Apotheker für
Onkologie-Patientinnen und -Patienten ein noch besserer
Ansprechpartner sein können. Auch bei Multiple Sklerose engagiert
sich Aichberger für spezielle Curricula, die Apothekerinnen und
Apotheker in der Begleitung Betroffener stärken. Dazu kommt der
Einsatz für moderne Präventionstools: Gemeinsam mit der
Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie wurde eine
Methode zur Bestimmung des Gefäßalters in Apotheken etabliert —
einfach, niedrigschwellig und möglicherweise lebensrettend. In
diesem lebendigen Gespräch mit Dr. Florian Ploberger geht es um die
Rolle der Apotheke in einem sich wandelnden Gesundheitssystem, über
Heilkräuter und ihre Wirkung, über Prävention als politische
Aufgabe — und über die Frage, was es braucht, damit Menschen
wirklich gesund bleiben, nicht nur gesund werden.
Gespräch erklärt sie, warum das österreichische Gesundheitssystem
genau dort ansetzen muss. Mag. Pharm. Monika Aichberger ist eine
der bekanntesten und engagiertesten Stimmen im österreichischen
Apothekenwesen. Als Apothekerin in Mauthausen steht sie täglich an
der Schnittstelle zwischen Schulmedizin und den Menschen, die Rat
suchen — und zwar nicht immer nur bei Krankheit, sondern oft dann,
wenn sie etwas verändern wollen. Seit 2017 ist sie Vizepräsidentin
der Apothekerkammer Oberösterreich und wurde für die
Funktionsperiode 2022 bis 2027 in diesem Amt bestätigt — ein
deutliches Zeichen des Vertrauens in ihre Person. Was Monika
Aichberger aber von einer reinen Standespolitikerin unterscheidet,
ist ihre tiefe Überzeugung, dass die Apotheke weit mehr kann als
Pillen zählen. Für sie ist Prävention das zentrale Schlagwort im
Gesundheitswesen — und Apotheken sind dabei der niedrigschwelligste
und vertrauenswürdigste Ort, um Menschen zu erreichen: Als
Apothekerin und Heilkräuterfan erklärt sie die Wirkung natürlicher
Helfer aus der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) und
verbindet dieses Wissen in gemeinsamen Programmen mit
Ernährungsansätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Wissenschaft und Naturheilkunde sind für sie kein Widerspruch,
sondern zwei Seiten derselben Medaille. So wurde etwa gemeinsam mit
der Krebsakademie eine europaweit einzigartige Ausbildung
entwickelt, damit Apothekerinnen und Apotheker für
Onkologie-Patientinnen und -Patienten ein noch besserer
Ansprechpartner sein können. Auch bei Multiple Sklerose engagiert
sich Aichberger für spezielle Curricula, die Apothekerinnen und
Apotheker in der Begleitung Betroffener stärken. Dazu kommt der
Einsatz für moderne Präventionstools: Gemeinsam mit der
Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie wurde eine
Methode zur Bestimmung des Gefäßalters in Apotheken etabliert —
einfach, niedrigschwellig und möglicherweise lebensrettend. In
diesem lebendigen Gespräch mit Dr. Florian Ploberger geht es um die
Rolle der Apotheke in einem sich wandelnden Gesundheitssystem, über
Heilkräuter und ihre Wirkung, über Prävention als politische
Aufgabe — und über die Frage, was es braucht, damit Menschen
wirklich gesund bleiben, nicht nur gesund werden.
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