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  3. Digitaler Wandel im Fokus – ein Dialog über die Zukunft Podcast
  4. Die Konvergenz von Co-Design und KI: Wie partizipative Ansätze die Stadtplanung revolutionieren
Die traditionelle "Smart City"-Vision mit ihrem
technologiezentrierten Top-Down-Ansatz erlebt derzeit eine
fundamentale Transformation hin zur partizipativen Stadt. Anstatt
Bürger*innen als passive Datenlieferanten zu betrachten,
entstehen innovative Frameworks, die echte Mitgestaltung durch
den Einsatz von KI-gestützten Co-Design-Methoden ermöglichen.
Diese Entwicklung wird durch PlanTech – die Anwendung digitaler
Technologien in der Stadtplanung – vorangetrieben, wo generative
KI für Zonierungsanalysen und maschinelles Lernen für urbane
Vorhersagen eingesetzt werden. Die Konvergenz von künstlicher und
menschlicher Intelligenz wird damit zum Schlüssel nachhaltiger
Stadtentwicklung, die demokratische Teilhabe mit technologischer
Innovation verbindet.

Das Berliner Projekt "Smart Space Hardenbergplatz" im Rahmen von
"Gemeinsam Digital: Berlin" (GD:B) zeigt exemplarisch, wie diese
Vision in die Praxis umgesetzt wird. Als KI-gestützte
Buchungsplattform für faire öffentliche Raumnutzung demonstriert
es, wie Co-Creation-Prozesse mit LLM-Implementierung verbunden
und Anforderungen in visuelle Mock-ups und funktionalen Code
transformiert werden können. Diese Arbeit als Sub-Contractor wird
durch eine tri-kontinentale Zusammenarbeit bereichert, die
Berliner Co-Design-Expertise mit der Datenmodellierung des
iCity-Projekts in Toronto und der koreanischen Designgeschichte
der Hongik University in Seoul verbindet. Parallel dazu
revolutionieren Urban Digital Twins (UDTs) als digitale
Stadtrepräsentationen die Planungspraxis, indem sie – anders als
statische BIM-Modelle – dynamische Stadtprozesse erfassen und
Simulation komplexer urbaner Systeme ermöglichen.

Die Integration von KI in städtische Governance wirft jedoch
fundamentale Fragen zu algorithmischen Verzerrungen,
demokratischer Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit auf. Die
Herausforderungen reichen von technischen Aspekten wie
Interoperabilität und Datenqualität bis hin zu gesellschaftlichen
Fragen der Inklusion marginalisierter Gruppen. Die Antwort liegt
in transparenten, partizipativen Ansätzen, die durch Living Labs,
partizipative KI-Plattformen und co-kreative Governance-Modelle
realisiert werden. 

Die Zukunft der Stadtplanung gehört damit nicht der Smart City,
sondern der Participatory City – einer Stadt, die von und für
ihre Bewohnerinnen gestaltet wird und in der Technologie der
Demokratie dient, nicht umgekehrt. Diese Transformation ist kein
rein technologisches Phänomen, sondern eine gesellschaftliche
Evolution, die neue Kompetenzen, internationale Zusammenarbeit
und den Mut erfordert, Bürgerinnen echte Gestaltungsmacht zu
übertragen.

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„Die Konvergenz von Co-Design und KI: Wie partizipative Ansätze die Stadtplanung revolutionieren“

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