Nicht nur Katzen und Hunde: Wie Tierschutz in der Kreisverwaltung Wittenberg funktioniert

Nicht nur Katzen und Hunde: Wie Tierschutz in der Kreisverwaltung Wittenberg funktioniert

vor 1 Woche
Wie Tierschutz in der Kreisverwaltung Wittenberg funktioniert
Podcast
Podcaster
Der Podcast mit den konkreten Fragen an die Kreisverwaltung. Mit dem Mikrofon, manchmal auch mit der Kamera, gehen wir ganz konkreten Fragen nach, wofür man eine Kreisverwaltung braucht, wie etwas darin funktioniert oder wo man etwas findet.

Beschreibung

vor 1 Woche

Tierschutz ist mehr als die Frage, ob Hund oder Katze gut
versorgt sind. In der Praxis geht es um private Tierhaltungen,
Nutztierbetriebe, Tiertransporte, exotische Tiere, Qualzuchten –
und manchmal auch um soziale Problemlagen, bei denen nicht nur
dem Tier, sondern auch dem Menschen geholfen werden muss.


In dieser Folge von Passierschein A38 sprechen Pressesprecher
Alexander Baumbach und Praktikantin Ella Krüger mit Dr. Thomas
Moeller, Leiter des Fachdienstes Veterinärwesen und
Verbraucherschutz, sowie Janet Tietke aus der Abteilung
Tierschutz, Tierseuchen und Futtermittelüberwachung.


Gemeinsam erklären sie, wie Tierschutz im Landkreis Wittenberg
konkret funktioniert: Wann wird das Veterinäramt aktiv? Wie wird
geprüft, ob ein Tier wirklich leidet? Warum kann nicht jede
Beschwerde automatisch zu einer Wegnahme führen? Und weshalb ist
Sachkunde oft der wichtigste Tierschutz überhaupt?


Das erwartet Sie in der Folge:




Wann das Veterinäramt bei Hinweisen aus der Bevölkerung tätig
wird




Warum viele Meldungen zunächst geprüft und eingeordnet werden
müssen




Welche Maßnahmen möglich sind – von Beratung über Auflagen
bis zur Fortnahme von Tieren




Weshalb private Tierhaltung oft mit sozialen, finanziellen
oder gesundheitlichen Problemen zusammenhängt




Warum exotische Tiere wie Schlangen oder Echsen besondere
Herausforderungen mit sich bringen




Was Qualzuchten sind und warum „niedlich“ kein gutes
Anschaffungskriterium ist




Warum Katzenkastration ein wichtiges Thema im ländlichen Raum
bleibt




Wie Nutztierhaltungen im Landkreis kontrolliert werden




Deutlich wird in der Folge: Tierschutz ist selten schwarz-weiß.
Zwischen persönlichem Empfinden, rechtlichen Mindeststandards und
tatsächlichem Tierleid liegt oft ein großer Unterschied. Das
Veterinäramt muss genau prüfen, abwägen und verhältnismäßig
handeln. Ziel ist nicht zuerst Strafe, sondern Verbesserung –
damit Tiere artgerecht gehalten, versorgt und geschützt werden.




Hilfreiche Links aus der Folge:




Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des
Landkreises Wittenberg
QUEN – Qualzucht-Evidenz Netzwerk




Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz – Merkblätter und
Empfehlungen




Tierschutzgesetz




Tierschutz-Hundeverordnung




Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung




Jetzt reinhören:


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Redaktion: Alexander Baumbach, Pressesprecher
Kreisverwaltung Wittenberg, und Ella Krüger
Gesprächspartner: Dr. Thomas Moeller, Leiter
Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, und Janet
Tietke, Abteilung Tierschutz, Tierseuchen und
Futtermittelüberwachung
Technik und Produktion: Alexander Baumbach und
Ella Krüger
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