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vor 2 Wochen
Kulturelle Wurzeln — Echo von Frida Kahlo (Teil 4 von 12) Auf dem
Markt von La Lagunilla legt eine zerbrochene Tonfigur aus
präkolumbischer Zeit der sechsundzwanzigjährigen Frida Kahlo etwas
in die Hände, das die Ärzte in Detroit ihr nie geben konnten —
einen weiblichen Körper, der keine Entschuldigung ist, sondern
Macht. Nach drei Jahren amerikanischem Exil und dem Verlust eines
Kindes in einem Detroiter Krankenhaus kehrt Frida auf einen Markt
in Mexiko-Stadt zurück, wo Copalrauch und Cempasúchil-Duft etwas in
ihr öffnen, das lange verschlossen war. Eine zapotekische Händlerin
erkennt den Kiefer einer Juchiteca in ihrem Gesicht, und zwischen
alten Textilien und Obsidianklingen findet Frida eine kleine
Tonfigur — schwanger, zerbrochen an der Schulter, rissig am
Oberschenkel, ganz in ihrem Zerbrochensein. Zurück in der Casa Azul
stellt sie die Figur auf ihre Kommode, neben den Huipil und
gegenüber Mamás Retablo, und begreift: Sie erfindet keine
Bildsprache für das, was weibliche Körper wissen — sie erinnert
sich an eine, die tausend Jahre auf sie gewartet hat. 1933. Frida
Kahlo ist 26. Mexiko-Stadt. In Mensch–KI-Kollaboration erstellt.
Wir sind ein kleines Nonprofit. Wir nutzen synthetische Stimmen,
damit diese Geschichten kostenlos bleiben, ohne Werbung — und dich
in mehreren Sprachen erreichen. 30 besondere Persönlichkeiten aus
der Geschichte. Die Plattform ist live auf agoracosmica.org. Eine
lebendige Bibliothek, mit der du sprechen kannst. Ein Projekt der
ChipMates gemeinnützige GmbH.
Markt von La Lagunilla legt eine zerbrochene Tonfigur aus
präkolumbischer Zeit der sechsundzwanzigjährigen Frida Kahlo etwas
in die Hände, das die Ärzte in Detroit ihr nie geben konnten —
einen weiblichen Körper, der keine Entschuldigung ist, sondern
Macht. Nach drei Jahren amerikanischem Exil und dem Verlust eines
Kindes in einem Detroiter Krankenhaus kehrt Frida auf einen Markt
in Mexiko-Stadt zurück, wo Copalrauch und Cempasúchil-Duft etwas in
ihr öffnen, das lange verschlossen war. Eine zapotekische Händlerin
erkennt den Kiefer einer Juchiteca in ihrem Gesicht, und zwischen
alten Textilien und Obsidianklingen findet Frida eine kleine
Tonfigur — schwanger, zerbrochen an der Schulter, rissig am
Oberschenkel, ganz in ihrem Zerbrochensein. Zurück in der Casa Azul
stellt sie die Figur auf ihre Kommode, neben den Huipil und
gegenüber Mamás Retablo, und begreift: Sie erfindet keine
Bildsprache für das, was weibliche Körper wissen — sie erinnert
sich an eine, die tausend Jahre auf sie gewartet hat. 1933. Frida
Kahlo ist 26. Mexiko-Stadt. In Mensch–KI-Kollaboration erstellt.
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