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Beschreibung
vor 5 Tagen
Wenn das so weitergeht mit der KI-Entwicklung, dann wird in
nahezu jedem Geschäftsmodell ein AI-Modell stecken - und damit
auch Kosten für die Token. Sie sind die kleinste Einheit und
Berechnungsbasis für alles, was LLMs heute und künftig leisten,
und werden voraussichtlich mitbestimmen, was künftig wie viel
kosten wird - sei es die Überarbeitung eines Buches oder der
Handgriff eines Roboters.
In der neuen Folge von "Wasner + Steinschaden" sprechen
Jakob Steinschaden, Mitgründer von newsrooms und
Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO
von EnliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende
Themen:
Token-Economy Grundlagen: Einführung in die
Token-Ökonomie und das Phänomen „Token-Maxing“, bei dem
Unternehmen ihre KI-Token-Nutzung maximieren und zunehmend auf
eigene Rechenzentren setzen
Marktüberblick der KI-Anbieter: Anthropic
führt mit Claude die Rankings an, überholt OpenAI im
B2B-Umsatz, während Google mit Gemini aufholt und China den
Open-Source-Markt dominiert
Von IT-Budget zu Arbeitskosten: AI-Spending
wandert aus dem klassischen IT-Budget heraus und wird zunehmend
mit Personalkosten verglichen – Tokens kosten Hunderte bis
Tausende Dollar pro Mitarbeiter
Token-Preise und Kostenstruktur: Eine A4-Seite
verbraucht 750-1.000 Token, die Bibel 1,2 Millionen Token – bei
Claude Opus kostet Input 5 Dollar, Output 25 Dollar pro Million
Token
Energie-Infrastruktur als Flaschenhals:
Rechenzentren-Kapazität verdoppelt sich alle sieben Monate,
Hyperscaler investieren in Small Modular Reactors, da Solar
allein nicht ausreicht
Geschäftsmodelle im Umbruch: Unternehmen wie
Uber verbrauchten ihr Jahres-Token-Budget bereits im März,
Software-Firmen müssen Token-Kosten in ihre Pricing-Modelle
einkalkulieren
Volkswirtschaftliche Implikationen:
Microsoft-CEO Satya Nadella sieht Token-Preise als Faktor für
BIP-Wachstum, Diskussionen über Robotersteuer und Besteuerung
von KI-Arbeit nehmen zu
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