Nagelsmann, Neymar, Infantino: Darüber redet die Fußballwelt

Nagelsmann, Neymar, Infantino: Darüber redet die Fußballwelt

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

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Die Bayern könnten, wenn sie wollten, alle Schuld für das
Halbfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain auf Schiedsrichter João
Pinheiro schieben. Der Portugiese war gestern Abend beim 1:1 in
München richtig schlecht und den Anforderungen an ein Top-Duell
in der Champions League nicht gewachsen. Der übersehene
Platzverweis gegen PSG, der falsche Abseitspfiff beim
Kane-Konter, das vermutete Handspiel im Strafraum, der Abpfiff
mitten im Angriff - die Mängelliste ist lang.


Trotzdem sollten sich die Bayern eine ganz andere Frage stellen:
Warum waren sie 90 Minuten lang nicht in der Lage, das
Abwehrbollwerk der Titelverteidigers zu knacken? Eine Mannschaft,
die in der Bundesliga 116 Tore erzielt hat, verfügte über keinen
Plan B, als das Team von PSG-Trainer Luis Enrique defensiver als
beim historischen 5:4 im Hinspiel agierte. Das Ausgleichstor in
der Nachspielzeit reicht dann halt nicht. Die Schiri-Leistung
alleine darf nicht als Erklärung gelten.


Hier beginnt die künftige Arbeit von Bayern-Trainer Vincent
Kompany. Seine Mannschaft hat inzwischen einen spektakulären
Fußball gelernt, der uns in dieser Saison immer wieder in
Erstaunen versetzte. In der Bundesliga kommt man damit locker
durch. International aber hat Paris Saint-Germain diesen
Angriffscode entschlüsselt. Jetzt müssen die Bayern lernen,
taktisch flexibler und damit selbst unberechenbarer zu werden, um
große Spiele zu gewinnen.
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