Regisseur Kirk Jones & "Verflucht Normal"

Regisseur Kirk Jones & "Verflucht Normal"

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Basierend auf dem Leben des realen John Davidson, erzählt
Regisseur Kirk Jones in VERFLUCHT NORMAL mit viel Humor und
großer Wärme davon, wie John trotz Ausgrenzung und mangelndem
Verständnis aufgrund seiner Tourette-Erkrankung seinen Weg findet
und zur Inspiration für andere wird. Wir haben den Regisseur am
3.5. im Zeise zur HH-Premiere begrüßt - das Filmgespräch könnt
ihr hier (auf englisch) nachhören!


Das Interview führte Matthias Elwardt.


Der Zeiseradio Podcast wird produziert und moderiert von Kaspar
Welten.


VERFLUCHT NORMAL startet am 28.5. im Zeise!


Dass die Queen ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem
Orden des British Empire auszeichnen würde, damit hätte wohl
niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den
frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer
schottischen Kleinstadt auf. Im Alter von 12 Jahren beginnt unter
heftigen Nerven-Tics zu leiden. Unter der erst Jahre später als
Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu
einem endlosen Spießrutenlauf.


Mit Mitte 20 lebt John (Robert Aramayo) noch bei seiner Mutter
(Shirley Henderson). Die Nebenwirkungen der starken Medikamente
auf die er angewiesen ist, rauben ihm fast jeden Lebensmut, als
die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen
Mutter Dottie (Maxine Peake) endlich eine Wendung bringt. Dottie
ist Krankenschwester und akzeptiert John, so wie er ist. Sie
nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn
als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter
Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie
kein anderer auf Johns Tics reagiert, legt den Grundstein für
eine innige Freundschaft. Langsam findet John den Mut und die
Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie
wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.
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