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  4. Mit Singen Gott loben und uns etwas Gutes tun
Rudelsingen ist wieder populär. In Stadien sowieso seit
Jahrzehnten. Vor den Bundesligaspielen singen sich die Fans warm,
erleben schon dadurch ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und
eine Kraft, die sich später, wenn es gut geht, auf die eigene
Mannschaft überträgt. Und auch bei Konzerten und Partys jeglicher
Art. Es macht erst Spaß, wenn alle mitsingen und man das tolle
Gefühl hat, dazu zu gehören. Am Sonntag hatten wir ein
ähnliches Erlebnis mit Kaffeeklatsch und Rudelsingen zum Frühling
im Olper Mutterhaus. Frühlingslieder, Maigesänge und Oster- und
Marienlieder waren geplant. Und es war ein herrliches Erleben
für alle. Plötzlich trifft man Leute, die man lange nicht gesehen
hat und freut sich wie Bolle. Dann merkt man, dass man viele Lieder
tatsächlich noch kann und es klang zwischendurch wie ein
80-köpfiger mehrstimmiger eingeübter Chor. Und ein Gesang, den wir
eigentlich nur mal ausprobieren wollten, klang schon so gut, dass
wir ihn demnächst als Kanon singen werden. Außer dass die Melodie
frisch und munter ist, ist auch der Text schön und lautet:„Singen
macht Spaß, singen tut gut. Ja singen macht munter und Singen macht
Mut. Singen macht froh, denn Singen hat Charme, die Töne
nehmen uns in den Arm. All unsre Stimmen, sie klingen mit im
großen Chor, im Klang der Welt.“Das ist wirklich ein gutes
Programm: Spaß haben, sich selbst etwas Gutes tun, munter werden,
Mut bekommen, froh werden, von schönen Tönen umarmt werden und
spüren, dass alle unsere Stimmen einen großen Anteil haben am Klang
der weiten Welt. Ich kannte noch von unseren alten
Mitschwestern die schöne Feststellung, dass Gesang doppeltes Gebet
sei. Also singen und summen wir doch heute zwischendurch
fröhlich vor uns hin, tun wir uns selbst und anderen damit Gutes
und loben wir Gott.    ​
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„Mit Singen Gott loben und uns etwas Gutes tun“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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