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Beschreibung
vor 1 Monat
Vor ein paar Wochen hatte ich eine Anfrage von zwei Schülerinnen
einer siebten Klasse einer Realschule. In Religion ist in der
siebten Klasse Ordensleben auf dem Stundenplan. Und die beiden
Freundinnen hatten den Auftrag, ein Referat zu erstellen und Anhand
eines Beispiels eine Ordensgemeinschaft vor zu stellen und daran zu
erklären, was Ordensleben ist. Sie hatten meine Gemeinschaft im
Internet gefunden, sich ziemlich gut belesen und dann angefragt.
Nachdem es eine Weile wegen der technischen Modalitäten hin und her
ging, haben wir dann doch ein Telefoninterview gemacht und ein
Mädel hat die Fragen gestellt und die Freundin meine Antworten
mitgeschrieben. Mir macht so etwas grundsätzlich viel Freude und
diesmal war es noch viel interessanter, weil beide Mädchen nicht
die geringste Idee hatten, was Klosterleben eigentlich ist. Da
sind die Fragen nochmal ganz anderer Art und ich muss versuchen, so
einfach wie möglich zu antworten. Aber irgendwie hatte ich etwas
falsch gemacht. Nachdem wir schon eine ganze Weile geplaudert
hatten, haben sie mich dann gefragt: Machen Sie das mit dem Kloster
in Ihrer Freizeit, also so wie Sport oder Musik oder sind Sie das
Immer? Ich fand die Frage wunderbar und ich habe erzählt, dass ich
das immer bin: Ordensfrau, in allem was ich denke und tue, in
Arbeit und Freizeit, beim Beten und Essen und Spielen und so
weiter. Am anderen Ende der Leitung war es eine Weile still,
weil es so viel zu schreiben gab und dann kam ganz professionell
gefragt: Möchten Sie noch etwas sagen, was vielleicht noch wichtig
wäre, um zu verstehen, was Sie machen? Ich hatte gefühlt drei
Sekunden zum Nachdenken und habe dann gesagt: Das Wichtigste an
dem, wie ich lebe und was ich tue, ist mein Glaube an Gott und
daran, dass Jesus Christus auferstanden ist von den Toten. Wenn ich
das nicht glauben würde, wäre die Art wie ich lebe, sinnlos. Sie
haben sich bedankt und das Gespräch war zu Ende. Den ganzen Tag
aber ist mir diese Frage und meine Antwort noch nachgegangen und
ich hoffe sehr, dass die beiden Mädels vielleicht ein bisschen
gespürt haben, warum ich so lebe und dass es allein Gott ist, der
mich dazu bewegt.
einer siebten Klasse einer Realschule. In Religion ist in der
siebten Klasse Ordensleben auf dem Stundenplan. Und die beiden
Freundinnen hatten den Auftrag, ein Referat zu erstellen und Anhand
eines Beispiels eine Ordensgemeinschaft vor zu stellen und daran zu
erklären, was Ordensleben ist. Sie hatten meine Gemeinschaft im
Internet gefunden, sich ziemlich gut belesen und dann angefragt.
Nachdem es eine Weile wegen der technischen Modalitäten hin und her
ging, haben wir dann doch ein Telefoninterview gemacht und ein
Mädel hat die Fragen gestellt und die Freundin meine Antworten
mitgeschrieben. Mir macht so etwas grundsätzlich viel Freude und
diesmal war es noch viel interessanter, weil beide Mädchen nicht
die geringste Idee hatten, was Klosterleben eigentlich ist. Da
sind die Fragen nochmal ganz anderer Art und ich muss versuchen, so
einfach wie möglich zu antworten. Aber irgendwie hatte ich etwas
falsch gemacht. Nachdem wir schon eine ganze Weile geplaudert
hatten, haben sie mich dann gefragt: Machen Sie das mit dem Kloster
in Ihrer Freizeit, also so wie Sport oder Musik oder sind Sie das
Immer? Ich fand die Frage wunderbar und ich habe erzählt, dass ich
das immer bin: Ordensfrau, in allem was ich denke und tue, in
Arbeit und Freizeit, beim Beten und Essen und Spielen und so
weiter. Am anderen Ende der Leitung war es eine Weile still,
weil es so viel zu schreiben gab und dann kam ganz professionell
gefragt: Möchten Sie noch etwas sagen, was vielleicht noch wichtig
wäre, um zu verstehen, was Sie machen? Ich hatte gefühlt drei
Sekunden zum Nachdenken und habe dann gesagt: Das Wichtigste an
dem, wie ich lebe und was ich tue, ist mein Glaube an Gott und
daran, dass Jesus Christus auferstanden ist von den Toten. Wenn ich
das nicht glauben würde, wäre die Art wie ich lebe, sinnlos. Sie
haben sich bedankt und das Gespräch war zu Ende. Den ganzen Tag
aber ist mir diese Frage und meine Antwort noch nachgegangen und
ich hoffe sehr, dass die beiden Mädels vielleicht ein bisschen
gespürt haben, warum ich so lebe und dass es allein Gott ist, der
mich dazu bewegt.
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