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Beschreibung
vor 4 Wochen
Welche biografischen Erfahrungen führen dazu, dass Menschen sich
auf Social Media als Tradwife, Fitnessbro oder
rechts-konservative Stimme präsentieren? In dieser Folge geht es
um geschlechterpolitische rechte Selbstpräsentationen auf
sozialen Medien und die Biografien, die hinter den
Social-Media-Accounts stecken.
In dieser zweiten Folge von GERDEA – DER Podcast spricht Jonas
Gärtner mit Paula Matthies, wissenschaftliche
Mitarbeiterin an der Frankfurt University of Applied
Sciences und Teil des Forschungsverbundes GERDEA, über
rechte geschlechterpoitische Positionierung, biografische
Verläufe und Selbspräsentationen auf Social Media.
Themen dieser Folge:
Welche Social-Media-Accounts hat das Team untersucht und was
macht eine rechte geschlechterpolitische Selbstpräsentation aus?
Wie hat das Team Personen für Interviews gefunden – und mit
welcher Methode wurde gearbeitet?
Wie spiegeln sich rechte Überzeugungen in Lebensgeschichten
wider?
Kann man bei rechten Geschlechterpolitiken von
Retraditionalisierung sprechen?
Wie reagiert rechte Geschlechterpolitik auf den Wandel von
Geschlechterverhältnissen?
Gast: Paula Matthies, Frankfurt University of
Applied Sciences
Weiterführende Literatur
Köttig, Michaela (2004). Lebensgeschichten rechtsextrem
orientierter Mädchen und junger Frauen – Biographische Verläufe
im Kontext der Familien- und Gruppendynamik; Gießen:
Psychosozial-Verlag
Lenz, Ilse (2017). Genderflexer? Zum gegenwärtigen Wandel der
Geschlechterordnung. In I. Lenz, S. Ressel, & S. Evertz
(Hrsg.), Geschlecht im flexibilisierten Kapitalismus? Neue
UnGleichheiten (S. 181–222). Springer VS.
Rösch, Viktoria; Matthies, Paula & Köttig, Michaela (2025):
How to Show an Image of Myself: Ein methodischer Vorschlag zur
Rekonstruktion medialer Selbstpräsentationen am Beispiel
geschlechterpolitischer Positionierungen [52 Absätze]. Forum
Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research,
26(2), Art. 15, https://doi.org/10.17169/fqs-26.2.4419.
Rösch, Viktoria (2025). TradWives. Antifeminismus und die
Ikonisierung von Provinzialität in den sozialen Medien. In:
Johanna Niendorf, Fiona Kalkstein, Henriette Rodemerk &
Charlotte Höcker (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur
autoritären Abwehr von Emanzipation. Bielefeld: transcript,
S.193-211.
Rösch, Viktoria (2023): Heimatromantik und rechter Lifestyle. Die
rechte Influencerin zwischen Self-Branding und ideologischem
Traditionalismus. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und
Gesellschaft, Heft 2/23, S. 25-40.
Credits:
Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof
und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
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